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Der Weihnachtsexpress (2025)
Potyag do rizdva
Ukrainische Komödie über eine improvisierte Feier auf Schienen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Der Sonderzug, der an Heiligabend von Kiew nach Lwiw fährt, ist bunt besetzt. Darin Platz genommen haben ein Radiomoderator und seine Arbeitskollegin, die sich als dessen Verlobte ausgibt, ein berühmter Fernsehschauspieler, der nicht gestört werden will, eine Mutter und ihr Sohn, die auf die Rückkehr des Ehemanns von der Front warten, und ein hochnäsiger Chorleiter samt seinem Kinderchor.
Die beschauliche Reise durch schneebedeckte Landschaften gerät so richtig in Fahrt, als eine ehemalige Klassenkameradin der Arbeitskollegin ins selbe Abteil steigt und ihr den angeblichen Verlobten abspenstig macht, als die Exfrau des Speisewagen-Chefs unangekündigt aufkreuzt und Alimente einfordert und als die Zugführerin feststellt, dass auch ihr pensionierter Vater ein letztes Mal und verbotenerweise Dienst schiebt.
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Filmkritik
"Der Weihnachtsexpress": Fahrt ins Glück
Es mag seltsam anmuten, aber der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat nicht nur Auswirkungen auf die hiesige Energiewirtschaft und Rüstungsindustrie, sondern auch auf die deutsche Kinolandschaft. Die vielen Geflüchteten beeinflussen die Spielpläne. Es werden ukrainische Sprachfassungen beliebter Animationsabenteuer und ukrainische Filme ins Programm genommen. Kommen Letztgenannte mit deutschen Untertiteln ins Kino, dann hat auch das heimische Publikum etwas davon. Wer beispielsweise wissen möchte, wie Weihnachten in der Ukraine gefeiert wird, kann sich den neuesten Film von Valentyn Shpakov ansehen.
Kinematografische Feier
Für seine kinematografische Weihnachtsfeier hat sich Shpakov allerdings etwas Besonderes einfallen lassen. Denn zelebriert wird nicht zu Hause, der Titel seines Films ist Programm. An Heiligabend steigt eine bunte Truppe Reisender in einen Sonderzug, um rechtzeitig zum Fest, das in der Ukraine am 25. Dezember begangen wird, im westukrainischen Lwiw anzulangen. Doch dann kommt natürlich alles anders. Auf der Grundlage eines Drehbuchs von Bohdan Gatsyliak, Oleksii Prykhodko und Yaroslav Sten entspinnt der Regisseur eine amüsante Mischung aus Situations-, Familien- und romantischer Komödie.
Festtagsstimmung auf Schienen
Weihnachtsfilme gibt es wie Tannennadeln am Christbaum und Filme, die in Zügen spielen, sind ebenfalls keine Seltenheit. Ja, selbst Filme, die in Teilen oder komplett von einer weihnachtlichen Zugfahrt handeln wie Last "Train to Christmas" (2021) oder "This Is Christmas" (2022), haben in den vergangenen Jahren einen erstaunlichen Anstieg erlebt. Mit seiner lockeren Atmosphäre, die zugleich Festtagsstimmung verströmt, reiht sich "Der Weihnachtsexpress" mühelos ein. Einzig die bisweilen plump vorgetragene Kritik an Russland hätte sich der Film sparen können. Sie ist verständlich und berechtigt, hätte aber gern etwas subtiler ausfallen dürfen.
Fazit: "Der Weihnachtsexpress" bietet eine Ensemblekomödie auf Schienen, die viele private Geschichten miteinander verbindet und mal von ihrer Situationskomik, mal von der Romantik lebt. Mitunter zu dick aufgetragen, überwiegen am Ende die Festtagsstimmung und der Glaube an kleine weihnachtliche Wunder.
Es mag seltsam anmuten, aber der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat nicht nur Auswirkungen auf die hiesige Energiewirtschaft und Rüstungsindustrie, sondern auch auf die deutsche Kinolandschaft. Die vielen Geflüchteten beeinflussen die Spielpläne. Es werden ukrainische Sprachfassungen beliebter Animationsabenteuer und ukrainische Filme ins Programm genommen. Kommen Letztgenannte mit deutschen Untertiteln ins Kino, dann hat auch das heimische Publikum etwas davon. Wer beispielsweise wissen möchte, wie Weihnachten in der Ukraine gefeiert wird, kann sich den neuesten Film von Valentyn Shpakov ansehen.
Kinematografische Feier
Für seine kinematografische Weihnachtsfeier hat sich Shpakov allerdings etwas Besonderes einfallen lassen. Denn zelebriert wird nicht zu Hause, der Titel seines Films ist Programm. An Heiligabend steigt eine bunte Truppe Reisender in einen Sonderzug, um rechtzeitig zum Fest, das in der Ukraine am 25. Dezember begangen wird, im westukrainischen Lwiw anzulangen. Doch dann kommt natürlich alles anders. Auf der Grundlage eines Drehbuchs von Bohdan Gatsyliak, Oleksii Prykhodko und Yaroslav Sten entspinnt der Regisseur eine amüsante Mischung aus Situations-, Familien- und romantischer Komödie.
Festtagsstimmung auf Schienen
Weihnachtsfilme gibt es wie Tannennadeln am Christbaum und Filme, die in Zügen spielen, sind ebenfalls keine Seltenheit. Ja, selbst Filme, die in Teilen oder komplett von einer weihnachtlichen Zugfahrt handeln wie Last "Train to Christmas" (2021) oder "This Is Christmas" (2022), haben in den vergangenen Jahren einen erstaunlichen Anstieg erlebt. Mit seiner lockeren Atmosphäre, die zugleich Festtagsstimmung verströmt, reiht sich "Der Weihnachtsexpress" mühelos ein. Einzig die bisweilen plump vorgetragene Kritik an Russland hätte sich der Film sparen können. Sie ist verständlich und berechtigt, hätte aber gern etwas subtiler ausfallen dürfen.
Fazit: "Der Weihnachtsexpress" bietet eine Ensemblekomödie auf Schienen, die viele private Geschichten miteinander verbindet und mal von ihrer Situationskomik, mal von der Romantik lebt. Mitunter zu dick aufgetragen, überwiegen am Ende die Festtagsstimmung und der Glaube an kleine weihnachtliche Wunder.
Falk Straub
TrailerAlle "Der Weihnachtsexpress"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Der Weihnachtsexpress"
Land: UkraineJahr: 2025
Genre: Komödie
Originaltitel: Potyag do rizdva
Länge: 92 Minuten
Kinostart: 04.12.2025
Darsteller: Stanislav Boklan, Yuriy Gorbunov, Anna Kuzina
Verleih: Splendid Film




