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Zone 3 (2025)
Chien 51
Dystopischer Thriller: Der Erfinder einer vom Staat eingesetzten KI wird ermordet – zwei Cops beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Paris in der nahen Zukunft: Die Stadt wurde in mehrere Zonen aufgeteilt. Ausschlaggebendes Kriterium bei der Zuordnung der Leute ist dabei deren gesellschaftliche Klasse. Durch Grenzkontrollen und Armbänder zur Identifizierung wird dafür gesorgt, dass alle stets in ihren Zonen bleiben. Zur Überwachung dient zudem eine KI namens ALMA.
Als deren Entwickler bei einem Attentat getötet wird, inhaftiert die Polizei Jon Mafram (Louis Garrel), den Anführer einer Widerstandsorganisation. Der Beamte Zem Brecht (Gilles Lellouche) und seine Vorgesetzte Salia Malberg (Adèle Exarchopoulos) kommen jedoch bald dahinter, dass der Fall wesentlich komplizierter ist.
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Filmkritik
"Zone 3": Paris in einer düsteren Zukunftsvision
Mit "Zone 3" liefert der 1976 in Marseille geborene Regisseur Cédric Jimenez ("Der Unbestechliche – Mörderisches Marseille", "November") gemeinsam mit seinem Co-Autor Olivier Demangel eine Leinwand-Adaption von Laurent Gaudés Science-Fiction-Roman "Hund 51" (2022). Der Plot ist in der nahen Zukunft angesiedelt – in einem dystopischen Paris, in dem eine einflussreiche KI den Staat bei der Überwachung der Bevölkerung und bei der Verbrechensbekämpfung sowie -ermittlung unterstützt. Die Stadt ist überdies in soziale Zonen unterteilt; alles ist von der strengen polizeilichen Kontrolle geprägt.
Eine Atmosphäre, die Kälte erzeugt
Jimenez' stimmungsvolle Inszenierung, die nicht zuletzt von Guillaume Roussels Musik lebt, erinnert an diverse filmische Vorläufer auf diesem Gebiet – etwa an John Carpenters "Die Klapperschlange" (1981) oder an Ridley Scotts "Blade Runner" (1982). In seinen Actionsequenzen, unter anderem bei einer wilden Autoverfolgungsjagd durch die Nacht oder bei einem überraschenden Drohnenangriff im Innenraum, setzt "Zone 3" auf Spannung und Härte. Darüber hinaus gibt es aber auch emotionale Momente, zum Beispiel wenn das zentrale Duo in einer Karaokebar den ikonischen Nineties-Hit "What's Up?" der Band 4 Non Blondes performt.
Viele Arthouse-Gesichter
Interessant ist außerdem die Besetzung, da hier diverse Gesichter auftauchen, die sonst weniger mit Genre-Produktionen im Blockbuster-Stil, sondern eher mit Arthouse-Kino in Verbindung gebracht werden. So treten neben Gilles Lellouche ("Kleine wahre Lügen") und Adèle Exarchopoulos ("Blau ist eine warme Farbe") in den Hauptrollen etwa noch Louis Garrel ("Die Träumer"), Romain Duris ("L'auberge espagnole") und Valeria Bruni Tedeschi ("Die Überglücklichen") auf.
Fazit: Eine atmosphärisch gestaltete Dystopie mit finsteren Bildern und sehr gutem Cast.
Mit "Zone 3" liefert der 1976 in Marseille geborene Regisseur Cédric Jimenez ("Der Unbestechliche – Mörderisches Marseille", "November") gemeinsam mit seinem Co-Autor Olivier Demangel eine Leinwand-Adaption von Laurent Gaudés Science-Fiction-Roman "Hund 51" (2022). Der Plot ist in der nahen Zukunft angesiedelt – in einem dystopischen Paris, in dem eine einflussreiche KI den Staat bei der Überwachung der Bevölkerung und bei der Verbrechensbekämpfung sowie -ermittlung unterstützt. Die Stadt ist überdies in soziale Zonen unterteilt; alles ist von der strengen polizeilichen Kontrolle geprägt.
Eine Atmosphäre, die Kälte erzeugt
Jimenez' stimmungsvolle Inszenierung, die nicht zuletzt von Guillaume Roussels Musik lebt, erinnert an diverse filmische Vorläufer auf diesem Gebiet – etwa an John Carpenters "Die Klapperschlange" (1981) oder an Ridley Scotts "Blade Runner" (1982). In seinen Actionsequenzen, unter anderem bei einer wilden Autoverfolgungsjagd durch die Nacht oder bei einem überraschenden Drohnenangriff im Innenraum, setzt "Zone 3" auf Spannung und Härte. Darüber hinaus gibt es aber auch emotionale Momente, zum Beispiel wenn das zentrale Duo in einer Karaokebar den ikonischen Nineties-Hit "What's Up?" der Band 4 Non Blondes performt.
Viele Arthouse-Gesichter
Interessant ist außerdem die Besetzung, da hier diverse Gesichter auftauchen, die sonst weniger mit Genre-Produktionen im Blockbuster-Stil, sondern eher mit Arthouse-Kino in Verbindung gebracht werden. So treten neben Gilles Lellouche ("Kleine wahre Lügen") und Adèle Exarchopoulos ("Blau ist eine warme Farbe") in den Hauptrollen etwa noch Louis Garrel ("Die Träumer"), Romain Duris ("L'auberge espagnole") und Valeria Bruni Tedeschi ("Die Überglücklichen") auf.
Fazit: Eine atmosphärisch gestaltete Dystopie mit finsteren Bildern und sehr gutem Cast.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Zone 3"
Land: FrankreichWeitere Titel: Dog 51
Jahr: 2025
Genre: Action, Science Fiction, Krimi
Originaltitel: Chien 51
Länge: 100 Minuten
Kinostart: 27.11.2025
Regie: Cédric Jimenez
Darsteller: Gilles Lellouche als Zem Brecht, Adèle Exarchopoulos, Louis Garrel als Jon Mafram, Romain Duris als Théo Rimarval, Valeria Bruni Tedeschi als Irina Mitrovna
Kamera: Laurent Tangy
Verleih: Studiocanal
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