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Alpha (2025)

Horrordrama: Die Tochter einer Ärztin erlebt eine beängstigende Epidemie.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 1.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 108 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Le Havre in den 1980er Jahren: Die 13-jährige Alpha (Mélissa Boros) lebt zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter (Golshifteh Farahani), die sich im örtlichen Krankenhaus um Betroffene eines noch unerforschten Virus kümmert. Eines Tages wird der bewusstlosen Jugendlichen auf einer Party der große Buchstabe "A" auf den Oberarm tätowiert – woraufhin ihre Mutter fürchtet, dass sich Alpha mit der rätselhaften Krankheit infiziert haben könnte. Auch Alphas Onkel Amin (Tahar Rahim) schwebt in Gefahr: Er ist krank und drogensüchtig.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse3 / 5

"Alpha": Ein Sturm wird kommen

Nach ihrem überaus eindrücklichen Spielfilmdebüt, dem Body-Horror-Drama "Raw" (2016), lieferte die 1983 geborene französische Drehbuchautorin und Regisseurin Julia Ducournau mit ihrem Nachfolger "Titane" (2021) ein wuchtiges feministisches Fantasy-Werk, das bei der 74. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Cannes die Goldene Palme erhielt. Nun startet ihre neue Arbeit "Alpha". Darin entwirft Ducournau ein beklemmendes Szenario während einer Epidemie in der Normandie der 1980er Jahre, das als Metapher für die einstige AIDS-Krise interpretiert werden kann.

Coming-of-Age-Drama trifft Dystopie

Mit ihrem Kameramann Ruben Impens findet die Filmemacherin auch diesmal wieder sehr starke Bilder – etwa von einem Wüstensandsturm, der die Stadt Le Havre erreicht. Auch die kammerspielartigen Momente des Werks überzeugen – wenn sich das Geschehen auf die Wohnung der adoleszenten Titelheldin und ihrer Mutter konzentriert und die Protagonistin in der Interaktion mit ihrem drogensüchtigen und schwer kranken Onkel zu sehen ist. "Alpha" ist eine Geschichte über Mobbing und Ausgrenzung, über Angst und den Umgang mit Gefahren. Zuweilen wirkt das Ganze überfrachtet. Zudem kommt das betont unbehagliche Sounddesign etwas zu aufdringlich daher.

Bemerkenswertes Schauspiel

Großartig sind indessen die Darbietungen des kleinen Ensembles. Die junge Mélissa Boros liefert in ihrer zweiten Filmrolle eine äußerst ausdrucksvolle Performance. Ebenso gelingt es Golshifteh Farahani ("Paterson") und insbesondere dem radikal hingebungsvoll agierenden Tahar Rahim ("Ein Prophet"), maximale Intensität zu erzeugen und das Werk trotz einiger dramaturgischer und inszenatorischer Schwächen zu einem sehenswerten Kino-Erlebnis zu machen.

Fazit: Ein faszinierend bebildertes und eindringlich gespieltes Angstszenario, das teilweise zu ausufernd geraten ist.




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Besetzung & Crew von "Alpha"

Land: Frankreich, Belgien
Jahr: 2025
Genre: Drama, Horror
Länge: 128 Minuten
Kinostart: 02.04.2026
Regie: Julia Ducournau
Darsteller: Tahar Rahim als Amin, Golshifteh Farahani als Maman, Mélissa Boros als Alpha, Emma Mackey als Infirmière, Finnegan Oldfield als Professeur d'anglais
Kamera: Ruben Impens
Verleih: Plaion Pictures

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