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Backrooms - Everything must go (2026)
Backrooms
Horror: Ein Mann entdeckt einen mysteriösen Ort – und will diesen erforschen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 114 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Clark (Chiwetel Ejiofor) befindet sich gerade in einer persönlichen Krise: Seine Ehefrau hat ihn verlassen und das gemeinsame Haus übernommen. Nun muss er in seinem eigenen Möbelgeschäft übernachten. Eines Abends bemerkt er dort einen schmalen Spalt, der ihn in seltsame Räume führt. Er kann dem beängstigenden Labyrinth wieder entkommen und berichtet seiner Therapeutin Mary (Renate Reinsve) davon. Um Beweise zu sammeln, startet Clark zusammen mit seinen zwei Mitarbeitenden Bobby (Finn Bennett) und Kat (Lukita Maxwell) eine Expedition.
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Filmkritik
"Backrooms": Gute Creepypasta – gibt's auch hier im Kino!
Der 2005 geborene Kane A. Parsons avancierte ab 2020 unter seinem Online-Pseudonym Kane Pixels zu einem bekannten YouTuber. Vor allem die Horror-Webserie "The Backrooms", basierend auf der gleichnamigen Internet-Creepypasta, bescherte ihm große Aufmerksamkeit. Ähnlich wie David F. Sandberg, der vor einigen Jahren eine Kino-Langfassung seines viral gegangenen Kurzfilms "Lights Out" (2013) drehen konnte, erhielt auch Parsons die Möglichkeit, eine Spielfilmversion seiner Arbeit zu realisieren. Die entstandene A24-Produktion bietet intensive und im besten Sinne unbehagliche Horror-Unterhaltung, die stylishe Bilder und Found-Footage-Ästhetik überzeugend verbindet.
Die Atmosphäre ist der Schlüssel
Das Set, das der junge Regisseur zusammen mit seinem kreativen Team entworfen hat, ist beeindruckend: Der titelgebende Ort, durch den sich die Figuren nach dem Eintritt durch einen schmalen Spalt bewegen, wird uns als Labyrinth aus liminalen Räumen präsentiert. Besonders charakteristisch ist dabei die gelbliche Gestaltung der endlos erscheinenden Korridore, die mit Leuchtstoffröhren ausgestattet sind. Diese (Zwischen-)Räume wirken vertraut und zugleich seltsam bedrohlich – wodurch eine wunderbar unheimliche Stimmung erzeugt wird, die das entscheidende Kapital von "Backrooms" ist. Weitere Pluspunkte sind der Retro-Look und die Einbindung von Found-Footage-Techniken, wenn sich der Protagonist Clark mit zwei Leuten und einem Camcorder auf Erkundungstour begibt.
Gehobener Grusel
So wie seinerzeit der oben erwähnte Sandberg in die 2016 veröffentlichte Kino-Adaption seiner Ursprungsarbeit noch psychologische Aspekte einbaute, um der Basisidee mehr Tiefe zu verleihen, bringt auch Parsons in "Backrooms" (gemeinsam mit seinem Co-Autor Will Soodik) das Thema Trauma ins Spiel. Mit Chiwetel Ejiofor ("12 Years a Slave") und Renate Reinsve ("Der schlimmste Mensch der Welt") hat der Film zwei Talente in den Hauptrollen, die das glaubhaft verkörpern können. Dennoch sorgt dieses Bemühen ein bisschen dafür, das starke Ausgangsmotiv durch offensichtliche Interpretationsangebote zu entmystifizieren.
Fazit: Eine spannend erzählte und toll gefilmte Spielfilmfassung des Internet-Phänomens.
Der 2005 geborene Kane A. Parsons avancierte ab 2020 unter seinem Online-Pseudonym Kane Pixels zu einem bekannten YouTuber. Vor allem die Horror-Webserie "The Backrooms", basierend auf der gleichnamigen Internet-Creepypasta, bescherte ihm große Aufmerksamkeit. Ähnlich wie David F. Sandberg, der vor einigen Jahren eine Kino-Langfassung seines viral gegangenen Kurzfilms "Lights Out" (2013) drehen konnte, erhielt auch Parsons die Möglichkeit, eine Spielfilmversion seiner Arbeit zu realisieren. Die entstandene A24-Produktion bietet intensive und im besten Sinne unbehagliche Horror-Unterhaltung, die stylishe Bilder und Found-Footage-Ästhetik überzeugend verbindet.
Die Atmosphäre ist der Schlüssel
Das Set, das der junge Regisseur zusammen mit seinem kreativen Team entworfen hat, ist beeindruckend: Der titelgebende Ort, durch den sich die Figuren nach dem Eintritt durch einen schmalen Spalt bewegen, wird uns als Labyrinth aus liminalen Räumen präsentiert. Besonders charakteristisch ist dabei die gelbliche Gestaltung der endlos erscheinenden Korridore, die mit Leuchtstoffröhren ausgestattet sind. Diese (Zwischen-)Räume wirken vertraut und zugleich seltsam bedrohlich – wodurch eine wunderbar unheimliche Stimmung erzeugt wird, die das entscheidende Kapital von "Backrooms" ist. Weitere Pluspunkte sind der Retro-Look und die Einbindung von Found-Footage-Techniken, wenn sich der Protagonist Clark mit zwei Leuten und einem Camcorder auf Erkundungstour begibt.
Gehobener Grusel
So wie seinerzeit der oben erwähnte Sandberg in die 2016 veröffentlichte Kino-Adaption seiner Ursprungsarbeit noch psychologische Aspekte einbaute, um der Basisidee mehr Tiefe zu verleihen, bringt auch Parsons in "Backrooms" (gemeinsam mit seinem Co-Autor Will Soodik) das Thema Trauma ins Spiel. Mit Chiwetel Ejiofor ("12 Years a Slave") und Renate Reinsve ("Der schlimmste Mensch der Welt") hat der Film zwei Talente in den Hauptrollen, die das glaubhaft verkörpern können. Dennoch sorgt dieses Bemühen ein bisschen dafür, das starke Ausgangsmotiv durch offensichtliche Interpretationsangebote zu entmystifizieren.
Fazit: Eine spannend erzählte und toll gefilmte Spielfilmfassung des Internet-Phänomens.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Backrooms - Everything must go"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Horror, Science Fiction
Originaltitel: Backrooms
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 09.07.2026
Regie: Kane Parsons
Darsteller: Avan Jogia, Finn Bennett, Lukita Maxwell, Renate Reinsve, Chiwetel Ejiofor
Kamera: Jeremy Cox
Verleih: Constantin Film
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