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It's Never Over, Jeff Buckley
It's Never Over, Jeff Buckley
© Piece of Magic Entertainment

It's Never Over, Jeff Buckley (2025)

Dokumentarfilm: Der Musiker Jeff Buckley veröffentlichte nur ein einziges Studioalbum – und ging damit in die Popkulturgeschichte ein.

Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
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Jeff Buckley wurde 1966 im kalifornischen Orange County geboren. Seine Mutter Mary Guibert stammt aus Panama. Sein Vater Tim Buckley hatte die Familie vor der Geburt des Sohnes verlassen und feierte seit Ende der 1960er Jahre große Erfolge als Folk-, Jazz- und Experimentalmusiker. 1994 veröffentlichte Jeff sein erstes und einziges Studioalbum "Grace". Er starb im Alter von 30 Jahren durch Ertrinken. Sein Schaffen beeinflusst bis heute viele Künstler:innen.

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"It's Never Over, Jeff Buckley": Der Poet mit der weichen Stimme

In ihrem neuen Werk "It's Never Over, Jeff Buckley" beschäftigt sich die Filmemacherin Amy Berg ("Janis: Little Girl Blue") mit dem titelgebenden Musiker, der nur 30 Jahre alt wurde und lediglich ein einziges Studioalbum veröffentlichen konnte – und doch sowohl als Mensch als auch als Singer-Songwriter zahlreiche Menschen inspiriert(e). Bergs empathisches Porträt zeichnet Buckleys Weg nach – und gewährt dabei private Einblicke.

Eine Reise durch Buckleys Leben und Karriere

Drei Frauen in Buckleys Umfeld nehmen in der filmischen Rückschau einen wichtigen Platz ein: Seine Mutter Mary Guibert sowie seine zwei Ex-Partnerinnen Rebecca Moore und Joan Wasser (alias Joan As Police Woman) teilen mit uns ihre Erfahrungen. Wir bekommen dadurch etwa ein gutes Gespür für das enge Mutter-Sohn-Verhältnis, das wiederum von Guiberts Erlebnissen als panamaische Einwanderin geprägt war. Ebenso feinfühlig widmet sich "It's Never Over, Jeff Buckley" dem gemeinsamen Leben von Buckley und Moore in New York City. Auch das Thema der psychischen Gesundheit wird behandelt.

Atmosphärische (Archiv-)Bilder

Die Regisseurin präsentiert uns bis dato unbekanntes Material aus Buckleys persönlichen Archiven (etwa Kindheitsfotos und Nachrichten auf Anrufbeantwortern). Obendrein greift sie unter anderem auf Passagen aus Musikvideos, aus mitgefilmten Konzerten und aus alten Interviews zurück, um Buckleys künstlerische Herangehensweise zu erfassen. Hier zeigt sich dessen dichterisches Talent. Neben Guibert, Moore und Wasser zählen noch musikalische Größen wie Ben Harper und Aimee Mann sowie Buckleys einstige Bandkollegen zu den Leuten, die im Laufe des Films ihre Eindrücke schildern. Insgesamt entsteht so ein liebe- und hingebungsvolles Bild.

Fazit: Ein einfühlsames dokumentarisches Porträt voller Zuneigung und mit wertvollen Einblicken.




Besetzung & Crew von "It's Never Over, Jeff Buckley"

Land: USA
Jahr: 2025
Genre: Dokumentation, Musik
Länge: 106 Minuten
Kinostart: 09.04.2026
Regie: Amy Berg
Verleih: Piece of Magic Entertainment



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