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Savage House (2026)
Historische Satire: Ein heruntergewirtschaftetes Adelspaar hofft, wieder an Ansehen gewinnen zu können.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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England im 18. Jahrhundert: Sir Chauncey Savage (Richard E. Grant) und Lady Savage (Claire Foy) haben durch ihr Lotterleben ihren Ruf längst ruiniert. Doch als sich der Herzog und die Herzogin von Devonshire zum Dinner ankündigen, glauben sie, den Familiennamen wieder reinwaschen zu können. Darum setzen sie alles daran, ihr heruntergekommenes Anwesen wieder auf Vordermann zu bringen.
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Filmkritik
"Savage House": Der abgerockte Adel
"Savage House" ist die zweite Langfilm-Regiearbeit des britisch-amerikanischen Filmemachers Peter Glanz ("Liebe to go – Die längste Woche meines Lebens"), der als Drehbuchautor zudem an "Captain America: Brave New World" (2025) mitgewirkt hat. Hier liefert er eine Gesellschaftssatire in historischem Gewand, die in ihrem mokant-bösen Tonfall etwa an die Briefroman-Adaption "Gefährliche Liebschaften" (1988) von Christopher Hampton (Skript) und Stephen Frears (Inszenierung) denken lässt.
Eine Bühne für großes Schauspiel
Während in jener Verfilmung des Literaturklassikers von Choderlos de Laclos Hollywood-Gesichter wie Glenn Close, John Malkovich und Michelle Pfeiffer glänzten, dürfen in "Savage House" nun die Brit-Stars Richard E. Grant ("Zeit der Unschuld") und Claire Foy ("The Crown") grandios aufspielen. Die beiden verkörpern das dekadente adlige Ehepaar Savage im England des 18. Jahrhunderts, das sich in tiefer gegenseitiger Verachtung verbunden ist. Genüsslich treibt das Schauspielduo die Verkommenheit der Figuren auf die Spitze – mit Ausschweifungen aller Art, darunter Ausbeutung und Alkoholsucht. Noch absurder wird es, als der Sir und die Lady eine verzweifelte Maskerade in schicker neuer Aufmachung starten, um den erwarteten Herzog und die Herzogin von Devonshire blenden und beeindrucken zu können.
Der Kampf um einen hohen gesellschaftlichen Status
Jack Farthing, bekannt als Prinz Charles aus "Spencer" (2021), und Bel Powley, die in "A Royal Night – Ein königliches Vergnügen" (2015) als Prinzessin Margaret zu sehen war, agieren in "Savage House" als Bedienstete, die wilde Affären mit dem zentralen Paar haben. Es ist amüsant und herrlich garstig, wie die überzogen-unsympathischen Hauptfiguren versuchen, ihren Lebensstandard zu retten – und dabei zu jedem Mittel greifen. Das Drehbuch wartet mit ein paar gelungenen Dialogzeilen auf, erreicht insgesamt jedoch nicht die Qualität von Vorbildern wie dem bereits erwähnten Frears-Film oder dem ambitionierten Zeitporträt "Barry Lyndon" (1975) von Stanley Kubrick.
Fazit: Eine Period-Piece-Farce, die vor allem als Talentprobe für Richard E. Grant und Claire Foy funktioniert.
"Savage House" ist die zweite Langfilm-Regiearbeit des britisch-amerikanischen Filmemachers Peter Glanz ("Liebe to go – Die längste Woche meines Lebens"), der als Drehbuchautor zudem an "Captain America: Brave New World" (2025) mitgewirkt hat. Hier liefert er eine Gesellschaftssatire in historischem Gewand, die in ihrem mokant-bösen Tonfall etwa an die Briefroman-Adaption "Gefährliche Liebschaften" (1988) von Christopher Hampton (Skript) und Stephen Frears (Inszenierung) denken lässt.
Eine Bühne für großes Schauspiel
Während in jener Verfilmung des Literaturklassikers von Choderlos de Laclos Hollywood-Gesichter wie Glenn Close, John Malkovich und Michelle Pfeiffer glänzten, dürfen in "Savage House" nun die Brit-Stars Richard E. Grant ("Zeit der Unschuld") und Claire Foy ("The Crown") grandios aufspielen. Die beiden verkörpern das dekadente adlige Ehepaar Savage im England des 18. Jahrhunderts, das sich in tiefer gegenseitiger Verachtung verbunden ist. Genüsslich treibt das Schauspielduo die Verkommenheit der Figuren auf die Spitze – mit Ausschweifungen aller Art, darunter Ausbeutung und Alkoholsucht. Noch absurder wird es, als der Sir und die Lady eine verzweifelte Maskerade in schicker neuer Aufmachung starten, um den erwarteten Herzog und die Herzogin von Devonshire blenden und beeindrucken zu können.
Der Kampf um einen hohen gesellschaftlichen Status
Jack Farthing, bekannt als Prinz Charles aus "Spencer" (2021), und Bel Powley, die in "A Royal Night – Ein königliches Vergnügen" (2015) als Prinzessin Margaret zu sehen war, agieren in "Savage House" als Bedienstete, die wilde Affären mit dem zentralen Paar haben. Es ist amüsant und herrlich garstig, wie die überzogen-unsympathischen Hauptfiguren versuchen, ihren Lebensstandard zu retten – und dabei zu jedem Mittel greifen. Das Drehbuch wartet mit ein paar gelungenen Dialogzeilen auf, erreicht insgesamt jedoch nicht die Qualität von Vorbildern wie dem bereits erwähnten Frears-Film oder dem ambitionierten Zeitporträt "Barry Lyndon" (1975) von Stanley Kubrick.
Fazit: Eine Period-Piece-Farce, die vor allem als Talentprobe für Richard E. Grant und Claire Foy funktioniert.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Savage House"
Land: GroßbritannienJahr: 2026
Genre: Drama, Komödie
Länge: 114 Minuten
Kinostart: 18.06.2026
Regie: Peter Glanz
Darsteller: Richard E. Grant, Claire Foy, Jack Farthing, Bel Powley, Richard McCabe
Verleih: Sony Pictures
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