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Verity - Dunkle Geheimnisse (2026)
Verity
Thriller: Eine junge Autorin wird als Ghostwriterin für eine erfolgreiche Kollegin engagiert – und kommt finsteren Abgründen auf die Spur.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Lowen Ashleigh (Dakota Johnson) wartet als Schriftstellerin noch auf ihren großen Durchbruch. Überraschend erhält sie das Angebot, als Ghostwriterin für die äußerst populäre Verity Crawford (Anne Hathaway) zu arbeiten. Diese kann sich nach einem Autounfall weder bewegen noch ausdrücken. Um ihrem Job nachzugehen, zieht Lowen in das große Landhaus, in dem Verity mit ihrem Gatten Jeremy (Josh Hartnett), dem gemeinsamen Sohn Crew (Brady Wagner) und der Pflegerin Anna (Irina Dvorovenko) lebt. Crews Zwillingsschwester Harper (Sienna Kulovitz) starb vor einiger Zeit bei einem Ruderbootausflug. Als Lowen ein autobiografisches Manuskript von Verity findet, stößt sie darin auf erschreckende Geständnisse.
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Filmkritik
"Verity – Dunkle Geheimnisse": Kein Kinoformat
Die 1979 in Texas geborene Colleen Hoover ist mit ihren Romanen zum BookTok-Phänomen und zur Bestsellergarantin avanciert; ihr deutscher Verlag nennt sie gar "die erfolgreichste Autorin der Welt". Auch die Leinwandversionen ihrer Bücher sind längst zu einer etablierten Marke geworden: Auf "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us" (2024), "All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You" (2025) und "Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him" (2026) folgt jetzt "Verity – Dunkle Geheimnisse". Während es sich bisher vorwiegend um Liebesgeschichten handelte, ist das aktuelle Werk ein Thriller mit Erotikelementen – ähnlich wie "The Housemaid – Wenn sie wüsste" (2025), basierend auf dem Bestseller von Freida McFadden.
Die Wirkung eines TV-Movies
Die Zutaten versprechen durchaus viel Spaß: ein wendungsreicher Plot aus dem Domestic-Noir-Subgenre, der ganz entfernt an Charlotte Brontës "Jane Eyre" (1847) und an Daphne du Mauriers "Rebecca" (1938) denken lässt, und ein eindrückliches Schauspieltrio, bestehend aus Dakota Johnson ("Fifty Shades Of Grey"), Josh Hartnett ("Pearl Harbor") und Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada"). Der Film macht jedoch wenig aus seinem Camp-Potenzial. Die hanebüchenen Dialoge im Skript von Nick Antosca sowie die musikalische Untermalung von Volker Bertelmann muten eher wie aus einer Fernsehproduktion der 1990er Jahre an. Die Beteiligten, auch der Regisseur Michael Showalter ("The Big Sick"), können es eigentlich deutlich besser – weshalb das Ganze kaum als "So bad it's good"-Unterhaltung funktioniert, sondern vor allem ein Ärgernis ist.
Wendungen ohne Spannung
Zudem entwickelt "Verity" zu keinem Thema, das angesprochen wird, irgendeine spannende Haltung. Alles ist nur stets so zurechtgebogen, um auf den nächsten absurden Twist hinzuarbeiten. Während sich in (ebenfalls ziemlich trashigen) Werken wie "The Housemaid" zumindest Ansätze einer Auseinandersetzung mit komplexeren Sujets finden, bleibt hier alles reißerisch und albern, ohne wirklich Vergnügen zu bereiten.
Fazit: Vergeudete Star-Power, schwaches Drehbuch, lächerliche Inszenierung – diese Adaption macht keine Freude.
Die 1979 in Texas geborene Colleen Hoover ist mit ihren Romanen zum BookTok-Phänomen und zur Bestsellergarantin avanciert; ihr deutscher Verlag nennt sie gar "die erfolgreichste Autorin der Welt". Auch die Leinwandversionen ihrer Bücher sind längst zu einer etablierten Marke geworden: Auf "Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us" (2024), "All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You" (2025) und "Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him" (2026) folgt jetzt "Verity – Dunkle Geheimnisse". Während es sich bisher vorwiegend um Liebesgeschichten handelte, ist das aktuelle Werk ein Thriller mit Erotikelementen – ähnlich wie "The Housemaid – Wenn sie wüsste" (2025), basierend auf dem Bestseller von Freida McFadden.
Die Wirkung eines TV-Movies
Die Zutaten versprechen durchaus viel Spaß: ein wendungsreicher Plot aus dem Domestic-Noir-Subgenre, der ganz entfernt an Charlotte Brontës "Jane Eyre" (1847) und an Daphne du Mauriers "Rebecca" (1938) denken lässt, und ein eindrückliches Schauspieltrio, bestehend aus Dakota Johnson ("Fifty Shades Of Grey"), Josh Hartnett ("Pearl Harbor") und Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada"). Der Film macht jedoch wenig aus seinem Camp-Potenzial. Die hanebüchenen Dialoge im Skript von Nick Antosca sowie die musikalische Untermalung von Volker Bertelmann muten eher wie aus einer Fernsehproduktion der 1990er Jahre an. Die Beteiligten, auch der Regisseur Michael Showalter ("The Big Sick"), können es eigentlich deutlich besser – weshalb das Ganze kaum als "So bad it's good"-Unterhaltung funktioniert, sondern vor allem ein Ärgernis ist.
Wendungen ohne Spannung
Zudem entwickelt "Verity" zu keinem Thema, das angesprochen wird, irgendeine spannende Haltung. Alles ist nur stets so zurechtgebogen, um auf den nächsten absurden Twist hinzuarbeiten. Während sich in (ebenfalls ziemlich trashigen) Werken wie "The Housemaid" zumindest Ansätze einer Auseinandersetzung mit komplexeren Sujets finden, bleibt hier alles reißerisch und albern, ohne wirklich Vergnügen zu bereiten.
Fazit: Vergeudete Star-Power, schwaches Drehbuch, lächerliche Inszenierung – diese Adaption macht keine Freude.
Andreas Köhnemann
TrailerAlle "Verity - Dunkle Geheimnisse"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Verity - Dunkle Geheimnisse"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Drama, Krimi, Mystery
Originaltitel: Verity
Kinostart: 01.10.2026
Darsteller: Anne Hathaway, Dakota Johnson, Josh Hartnett, Ismael Cruz Cordova, Michael Abbott Jr.
Verleih: Sony Pictures



