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Kalter Hund (2026)
Schwarze Komödie: Eine Geburtstagsfeier für einen 100-Jährigen nimmt eine morbide Wendung.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Marianne (Corinna Harfouch) ist die zweite Gattin des 100-jährigen Herrmann Mann. Doch am Tag seiner Ehrenfeier zum runden Geburtstag nimmt sich der Patriarch das Leben. Zunächst überredet Marianne ihre Enkelin Fanny (Lea Drinda) dazu, die Sache geheim zu halten und das Fest einfach durchzuziehen. So reisen etwa Mariannes Tochter Valerie (Victoria Mayer) und die Stiefkinder Kasimir (Thomas Mraz) und Karoline (Karoline Eichhorn) nichtsahnend an. Dies klappt allerdings nur für kurze Zeit – und das Chaos setzt sich fort.
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Filmkritik
"Kalter Hund": Der Wahrheit ins Auge blicken
Die 1984 in München geborene Regisseurin Pauline Roenneberg hat sich bereits gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Britta Schwem in "Früher oder später" (2018) in dokumentarischer Form auf bewusst skurrile Art und Weise mit dem Tod befasst. Auch ihr Spielfilm "Kalter Hund" behandelt nun dieses im Grunde schwere Thema in einem tragikomischen Tonfall. Das Werk erzählt von einer groß angelegten Feier zum 100. Geburtstag – mit dem unerwarteten "kleinen" Haken, dass sich der Jubilar gerade das Leben genommen hat.
Viele Lügen und dunkle Geheimnisse
Mit Corinna Harfouch ("Lara") und Lea Drinda ("In die Sonne schauen") im Zentrum als überforderte Neu-Witwe und unter Druck gesetzte Enkelin erhalten wir Einblick in eine völlig dysfunktionale (Patchwork-)Familie, bei der so manches im Argen liegt. Von emotionaler Manipulation über Habgier bis zu etlichen verschwiegenen "Details" aus der Vergangenheit zeigt sich hier eine Ansammlung toxischer Verhaltensmuster, die unweigerlich zur Eskalation führt. Das Skript und die Inszenierung lassen sich dabei jedoch genüsslich viel Zeit. Statt in Hektik und Albernheit zu verfallen, schaut der Film genau hin – was wirklich sehr lustig, aber zugleich bitterböse ist. Die Figuren sind zuweilen gewiss überzogen. Dennoch driftet das Ganze nie in die Karikatur ab.
Eine neurotische Truppe
"Kalter Hund" ist ein wunderbares Ensemblestück, das zu Recht auf das Talent seiner Beteiligten vertraut. So ließ Roenneberg den Cast am Set improvisieren. Neben Harfouch und Drinda glänzen etwa Victoria Mayer ("Hin und weg"), Karoline Eichhorn ("Der Felsen"), Thomas Mraz ("Risiken und Nebenwirkungen") und Mai Duong Kieu ("Bad Banks").
Fazit: Ein Familienporträt mit herrlich fiesen Ideen und einem hervorragend aufspielenden Ensemble rund um Corinna Harfouch.
Die 1984 in München geborene Regisseurin Pauline Roenneberg hat sich bereits gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Britta Schwem in "Früher oder später" (2018) in dokumentarischer Form auf bewusst skurrile Art und Weise mit dem Tod befasst. Auch ihr Spielfilm "Kalter Hund" behandelt nun dieses im Grunde schwere Thema in einem tragikomischen Tonfall. Das Werk erzählt von einer groß angelegten Feier zum 100. Geburtstag – mit dem unerwarteten "kleinen" Haken, dass sich der Jubilar gerade das Leben genommen hat.
Viele Lügen und dunkle Geheimnisse
Mit Corinna Harfouch ("Lara") und Lea Drinda ("In die Sonne schauen") im Zentrum als überforderte Neu-Witwe und unter Druck gesetzte Enkelin erhalten wir Einblick in eine völlig dysfunktionale (Patchwork-)Familie, bei der so manches im Argen liegt. Von emotionaler Manipulation über Habgier bis zu etlichen verschwiegenen "Details" aus der Vergangenheit zeigt sich hier eine Ansammlung toxischer Verhaltensmuster, die unweigerlich zur Eskalation führt. Das Skript und die Inszenierung lassen sich dabei jedoch genüsslich viel Zeit. Statt in Hektik und Albernheit zu verfallen, schaut der Film genau hin – was wirklich sehr lustig, aber zugleich bitterböse ist. Die Figuren sind zuweilen gewiss überzogen. Dennoch driftet das Ganze nie in die Karikatur ab.
Eine neurotische Truppe
"Kalter Hund" ist ein wunderbares Ensemblestück, das zu Recht auf das Talent seiner Beteiligten vertraut. So ließ Roenneberg den Cast am Set improvisieren. Neben Harfouch und Drinda glänzen etwa Victoria Mayer ("Hin und weg"), Karoline Eichhorn ("Der Felsen"), Thomas Mraz ("Risiken und Nebenwirkungen") und Mai Duong Kieu ("Bad Banks").
Fazit: Ein Familienporträt mit herrlich fiesen Ideen und einem hervorragend aufspielenden Ensemble rund um Corinna Harfouch.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Kalter Hund"
Land: DeutschlandJahr: 2026
Genre: Drama
Länge: 125 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 17.09.2026
Regie: Pauline Roenneberg
Darsteller: Lea Drinda, Karoline Eichhorn, Corinna Harfouch, Victoria Mayer, Thomas Mraz
Verleih: Weltkino Filmverleih
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