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23000 Leben (2026)
Drama nach Tatsachen: Eine Gruppe junger Menschen wird in der Seenotrettung aktiv.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Berlin, 2015: Lukas (Louis Hofmann) gründet zusammen mit seiner Freundin Kitty (Mala Emde), seiner Mitbewohnerin Nina (Katharina Stark) und dem Fotografen Mauro (Felice) die Nichtregierungsorganisation Jugend Rettet mit dem Ziel der Hilfe von Geflüchteten im Mittelmeer. Durch die Spende eines wohlhabenden Paares (Ulrich Matthes und Corinna Harfouch) können sie ein Schiff erwerben, das sie Iuventa taufen. Bei ihrer Mission auf hoher See wird die Gruppe indes nicht nur mit den Gefahren der Natur konfrontiert; sie gerät auch immer wieder mit den Behörden aneinander – und wird schließlich in Italien vor Gericht gestellt.
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Filmkritik
"23000 Leben": Wir machen das zusammen
Der Titel "23000 Leben" steht für die Anzahl der Menschen, die die Nichtregierungsorganisation Jugend Rettet im Mittelmeer nach eigenen Angaben retten konnte. Der von Markus Goller ("25 km/h") inszenierte Film erzählt in fiktionalisierter Form die Entstehungsgeschichte der NGO. So zeichnet das Drehbuch von Oliver Ziegenbalg (in Zusammenarbeit mit Michele Cinque) nach, wie sich eine Gruppe junger Leute in Berlin im Jahre 2015 vereinigt und dank einer Crowdfunding-Kampagne sowie der Stiftung eines Ehepaares mit einem Schiff in See sticht, um Geflüchteten aus Libyen zu helfen.
Helfen ist kein Verbrechen
"23000 Leben" zeigt die Rettungseinsätze im Mittelmeer – und macht deutlich, dass die Crew neben den schwierigen Bedingungen auf hoher See noch mit diversen anderen Hindernissen zu kämpfen hat, insbesondere mit den Behörden. Das Werk entwickelt sich schließlich zu einem Gerichtsdrama, als die Organisation in Italien angeklagt wird. Sowohl in den Sequenzen auf dem Schiff als auch während des Prozesses gelingen Goller Momente, in denen die Dringlichkeit der zivilen Seenotrettung zum Ausdruck kommt. Zuweilen arbeitet der Film mit Pathos-Elementen, die gar nicht nötig gewesen wären, um das Thema eindringlich zu vermitteln. Insgesamt überzeugt "23000 Leben" jedoch mit klarer Haltung.
Prominent besetzt
Dazu tragen die engagierten Schauspielleistungen bei: Louis Hofmann ("Der Passfälscher"), Mala Emde ("Köln 75"), Katharina Stark ("Franz K."), Frederick Lau ("Victoria") und Maria Dragus ("Licht") gehören zu den bekanntesten Gesichtern, die hier als Crewmitglieder etwas in der Welt bewirken wollen. Obendrein gibt es einige Gastauftritte, etwa von Corinna Harfouch ("Solo für Klarinette"), Ulrich Matthes ("Der Untergang") und Franka Potente ("Lola rennt").
Fazit: Ein Film über zivile Seenotrettung nach einer wahren Begebenheit – mit humanistischer Botschaft, getragen von einem guten Ensemble.
Der Titel "23000 Leben" steht für die Anzahl der Menschen, die die Nichtregierungsorganisation Jugend Rettet im Mittelmeer nach eigenen Angaben retten konnte. Der von Markus Goller ("25 km/h") inszenierte Film erzählt in fiktionalisierter Form die Entstehungsgeschichte der NGO. So zeichnet das Drehbuch von Oliver Ziegenbalg (in Zusammenarbeit mit Michele Cinque) nach, wie sich eine Gruppe junger Leute in Berlin im Jahre 2015 vereinigt und dank einer Crowdfunding-Kampagne sowie der Stiftung eines Ehepaares mit einem Schiff in See sticht, um Geflüchteten aus Libyen zu helfen.
Helfen ist kein Verbrechen
"23000 Leben" zeigt die Rettungseinsätze im Mittelmeer – und macht deutlich, dass die Crew neben den schwierigen Bedingungen auf hoher See noch mit diversen anderen Hindernissen zu kämpfen hat, insbesondere mit den Behörden. Das Werk entwickelt sich schließlich zu einem Gerichtsdrama, als die Organisation in Italien angeklagt wird. Sowohl in den Sequenzen auf dem Schiff als auch während des Prozesses gelingen Goller Momente, in denen die Dringlichkeit der zivilen Seenotrettung zum Ausdruck kommt. Zuweilen arbeitet der Film mit Pathos-Elementen, die gar nicht nötig gewesen wären, um das Thema eindringlich zu vermitteln. Insgesamt überzeugt "23000 Leben" jedoch mit klarer Haltung.
Prominent besetzt
Dazu tragen die engagierten Schauspielleistungen bei: Louis Hofmann ("Der Passfälscher"), Mala Emde ("Köln 75"), Katharina Stark ("Franz K."), Frederick Lau ("Victoria") und Maria Dragus ("Licht") gehören zu den bekanntesten Gesichtern, die hier als Crewmitglieder etwas in der Welt bewirken wollen. Obendrein gibt es einige Gastauftritte, etwa von Corinna Harfouch ("Solo für Klarinette"), Ulrich Matthes ("Der Untergang") und Franka Potente ("Lola rennt").
Fazit: Ein Film über zivile Seenotrettung nach einer wahren Begebenheit – mit humanistischer Botschaft, getragen von einem guten Ensemble.
Andreas Köhnemann
Besetzung & Crew von "23000 Leben"
Land: DeutschlandJahr: 2026
Genre: Drama
Länge: 112 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 02.07.2026
Darsteller: Louis Hofmann, Mala Emde, Katharina Stark, Maria-Victoria Dragus, Frederick Lau
Verleih: Netflix