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The Lights, They Fall (2026)
Drama: Ein Teenager und die Pflegerin seiner Mutter bewegen sich durch den tristen Alltag in der Großstadt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Der 16-jährige Ilay (Mohammed Yassin Ben Majdouba) lebt am Berliner Stadtrand. Seine Mutter Maria (Mahira Hakberdieva) liegt im Sterben. Die aus Mexiko stammende Palliativpflegerin Ana (Flor Prieto Catemaxca) kümmert sich um sie. Ilay versucht, mit Gelegenheitsjobs Geld zu verdienen, und verbringt seine Freizeit mit seiner Clique. Ana arbeitet zudem noch im Krankenhaus und bemüht sich, nicht wieder in die Sucht zu verfallen.
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Filmkritik
"The Lights, They Fall": Rätselhaft und zugleich lebensnah
Der 1986 in München geborene Drehbuchautor und Regisseur Saša Vajda liefert mit "The Lights, They Fall" sein Langfilmdebüt. Er erzählt darin zum einen die Coming-of-Age-Story des 16-jährigen Ilay, dessen Mutter im Sterben liegt. Und zum anderen blickt er in den Alltag der Palliativpflegerin Ana, die Ilays Mutter betreut. Den Realismus in der Darstellung kombiniert Vajda gekonnt mit einem Hauch von Magie.
Die inneren Kämpfe der Figuren
Der Protagonist Ilay ist ein ziemlich verschlossener junger Mann, der meist mit gesenktem Kopf durch die Gegend läuft. Gegen Ende, bei einer Therapiesitzung, bricht er für einen Moment aus seiner in sich gekehrten, wortkargen Art aus, um seine ganz individuelle Perspektive auf das Leben und den Tod mitzuteilen. Ebenso gibt es ein paar Szenen mit Ana, in denen wir etwas mehr über ihre Gedanken und Gefühle (sowie über ihre Vorgeschichte) erfahren. Mohammed Yassin Ben Majdouba und Flor Prieto Catemaxca verkörpern ihre Rollen absolut wunderbar.
Oft erinnert die Inszenierung an den dokumentarischen Cinéma-vérité-Stil – etwa wenn die von Tom Otte geführte Kamera Ilay und dessen Kollegen beim Einpflanzen kleiner Tannen einfängt oder wenn Ana in der spartanisch eingerichteten Wohnung von Ilays Mutter ihrer Tätigkeit nachgeht. Verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass in "The Lights, They Fall" keinerlei extradiegetische Musik zum Einsatz kommt. Umso mehr Aufmerksamkeit erhalten so die Alltagsgeräusche, zum Beispiel der tägliche und nächtliche Verkehrslärm, aber auch die angenehmen Laute des Sommers.
Etwas Geisterhaftes ist zu spüren
Durch die zuweilen überraschenden, völlig vom konkreten Geschehen losgelösten Bewegungen der Kamera spielt das Werk sehr spannend mit dem Mysteriösen – unter anderem durch ein Umherwandern in der abendlichen Natur oder durch eine Kreisbewegung in einer Krankenhaussequenz.
Fazit: Ein Film mit empathischem Blick auf das Leben zweier Menschen, der auf reizvolle Weise mit den Mitteln des magischen Realismus arbeitet.
Der 1986 in München geborene Drehbuchautor und Regisseur Saša Vajda liefert mit "The Lights, They Fall" sein Langfilmdebüt. Er erzählt darin zum einen die Coming-of-Age-Story des 16-jährigen Ilay, dessen Mutter im Sterben liegt. Und zum anderen blickt er in den Alltag der Palliativpflegerin Ana, die Ilays Mutter betreut. Den Realismus in der Darstellung kombiniert Vajda gekonnt mit einem Hauch von Magie.
Die inneren Kämpfe der Figuren
Der Protagonist Ilay ist ein ziemlich verschlossener junger Mann, der meist mit gesenktem Kopf durch die Gegend läuft. Gegen Ende, bei einer Therapiesitzung, bricht er für einen Moment aus seiner in sich gekehrten, wortkargen Art aus, um seine ganz individuelle Perspektive auf das Leben und den Tod mitzuteilen. Ebenso gibt es ein paar Szenen mit Ana, in denen wir etwas mehr über ihre Gedanken und Gefühle (sowie über ihre Vorgeschichte) erfahren. Mohammed Yassin Ben Majdouba und Flor Prieto Catemaxca verkörpern ihre Rollen absolut wunderbar.
Oft erinnert die Inszenierung an den dokumentarischen Cinéma-vérité-Stil – etwa wenn die von Tom Otte geführte Kamera Ilay und dessen Kollegen beim Einpflanzen kleiner Tannen einfängt oder wenn Ana in der spartanisch eingerichteten Wohnung von Ilays Mutter ihrer Tätigkeit nachgeht. Verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass in "The Lights, They Fall" keinerlei extradiegetische Musik zum Einsatz kommt. Umso mehr Aufmerksamkeit erhalten so die Alltagsgeräusche, zum Beispiel der tägliche und nächtliche Verkehrslärm, aber auch die angenehmen Laute des Sommers.
Etwas Geisterhaftes ist zu spüren
Durch die zuweilen überraschenden, völlig vom konkreten Geschehen losgelösten Bewegungen der Kamera spielt das Werk sehr spannend mit dem Mysteriösen – unter anderem durch ein Umherwandern in der abendlichen Natur oder durch eine Kreisbewegung in einer Krankenhaussequenz.
Fazit: Ein Film mit empathischem Blick auf das Leben zweier Menschen, der auf reizvolle Weise mit den Mitteln des magischen Realismus arbeitet.
Andreas Köhnemann
TrailerAlle "The Lights, They Fall"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "The Lights, They Fall"
Land: DeutschlandJahr: 2026
Genre: Drama
Länge: 87 Minuten
Kinostart: 20.08.2026
Regie: Sasa Vajda
Darsteller: Safet Bajraj, Flor Prieto Catemaxca, Mahira Hakberdieva, Mohammed Yassin Ben Majdouba, Shanthi Philipp
Verleih: Grandfilm





