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BERND – Operation Germanenkind (2026)

Satire: Die Vorbereitung für ein Theaterstück eskaliert allmählich.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die Theatergruppe um den Regisseur Georg (Matthias Rheinheimer) entwickelt gerade ein gesellschaftskritisches Stück über einen Mann namens Pascal, der Trisomie 21 hat. Die Rolle soll von Bernd (Verena Unbehaun) gespielt werden. Dieser verhält sich allerdings zunehmend auffällig – weshalb alles im Chaos zu versinken droht.

Bildergalerie zum Film "BERND – Operation Germanenkind"

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse3 / 5

"Bernd – Operation Germanenkind": Eine neue Welt?

Mit "Bernd – Operation Germanenkind" legt der 1967 geborene Cornelius Schwalm seine zweite Arbeit als Drehbuchautor und Filmregisseur nach seinem Debütwerk "Hotel Auschwitz" (2018) vor. Schwalm, der auch als Schauspieler (etwa in "Die Blumen von gestern", 2016) und als Hörspielsprecher tätig ist, bringt damit das preisgekrönte Theaterstück "Mongoflipper" (2014) der von ihm selbst sowie von Verena Unbehaun und Sophie Nikolitsch im Jahre 2011 gegründeten Berliner Performancegruppe MariaKron auf die Leinwand. Schon in der Bühnenversion der Kunstsatire verkörperte Unbehaun die Hauptfigur Bernd.

Blick auf eine selbstgerechte Gruppe

Die Vorlage setzt sich kritisch (und zugleich schwarzhumorig) mit dem gesellschaftlichen und insbesondere medialen Umgang mit Menschen auseinander, die eine Behinderung haben. Dabei nutzt "Mongoflipper", ebenso wie nun die Verfilmung "Bernd – Operation Germanenkind", vor allem Meta-Humor. Im Zentrum steht eine Theatertruppe, die sich als ausgesprochen offen und reflektiert versteht, aber bald durch das neue Mitglied Bernd extrem herausgefordert und rasch an Grenzen geführt wird. Das Stück, das diese Gruppe auf die Beine stellen will, handelt von einem jungen Mann mit Trisomie 21, der wiederum von einem Betroffenen gespielt werden soll. Das Verhalten des ausgewählten Kandidaten im Verlauf der Proben sorgt dann für Konflikte.

Verfremdungseffekte

Schwalms Inszenierung baut auf Irritationen (etwa dadurch, dass die junge männliche Titelfigur von einer Frau in den Fünfzigern dargeboten wird) und auf Zuspitzungen. Die Qualität von ähnlich absurden No-Budget-Werken wie Christoph Schlingensiefs "Die 120 Tage von Bottrop" (1997) vermag "Bernd – Operation Germanenkind" nicht zu erreichen – dennoch gelingt hier ein herrliches wildes Kino-Erlebnis.

Fazit: Eine betont bizarre Farce, die sich mit Klischees und mit aufgesetzter Toleranz befasst.




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Besetzung & Crew von "BERND – Operation Germanenkind"

Land: Deutschland
Jahr: 2026
Genre: Drama, Komödie
Länge: 92 Minuten
Kinostart: 10.09.2026
Regie: Cornelius Schwalm
Darsteller: Verena Unbehaun, Ali Berber, Annedore Kleist, Michael Benthin, Christoph Gawenda
Verleih: Filmgalerie 451

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