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Salz und Wasser (2025)
Dokumentarfilm: Eine Regisseurin begleitet die Besatzung und ein Wissenschaftsteam an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Für zehn Wochen begeben sich 42 Besatzungsmitglieder und 51 Wissenschaftler:innen an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern. Ziel dieser 93 Menschen ist es, in Erfahrung zu bringen, ob sich der Antarktische Zirkumpolarstrom wegen der globalen Klimaerwärmung südwärts verlagert und so warmes Wasser die Ostantarktis erreicht. Die Reise findet unter extremen Bedingungen statt – und erfordert von allen Beteiligten Verzicht.
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Filmkritik
"Salz und Wasser": "Wird diese Reise mich verändern?"
Die Regisseurin Ines Reinisch widmet sich in ihrem dokumentarischen Werk "Salz und Wasser" einer zehnwöchigen Expedition von 93 Leuten (davon 42 Mitglieder der Schiffsbesatzung und 51 Wissenschaftler:innen) auf dem bekannten Forschungseisbrecher Polarstern. Das Team begibt sich in die Ostantarktis, um dort etwa die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung auf die Wassertemperatur analysieren zu können.
Wichtig: Erkenntnis schaffen!
So ist der Film ein Plädoyer für die genaue wissenschaftliche Erforschung – sowie für das individuelle Begreifen und das Tragen von Verantwortung, bezogen auf uns alle. Die Dringlichkeit, im Sinne der Natur zu handeln, wird klar verdeutlicht. Neben der atemberaubenden Schönheit, die Reinisch mit ihrer Kamera erfasst, vermitteln die Bilder stets auch die Fragilität des Ganzen.
Zwischen Staunen und Routine
Darüber hinaus ist "Salz und Wasser" betont persönlich gestaltet. Schon zu Beginn lässt uns die Filmemacherin via Voiceover an ihren Gedanken zur bevorstehenden Reise teilhaben. Sie dokumentiert das Geschehen nicht nur, sondern ist emotional involviert. Die geführten Interviews zeichnen sich durch hohe Empathie aus, da Reinisch ihre Protagonist:innen auch als Menschen kennenlernen will. So kommt der Beziehung, die die Befragten zur Arbeit haben, eine entscheidende Rolle zu. Besonders schön ist eine Sequenz, in der wir ein Videotelefonat mit einer Tochter sehen, die ihren Vater wegen der langen Reisen nicht oft in ihrer Nähe haben kann.
Die Begeisterung an Bord wird eingefangen ("Ich staune und bin glücklich, das sehen zu dürfen", sagt etwa ein junger Mann vom Wasserteam); aber ebenso beleuchtet "Salz und Wasser" den Alltagstrott, der sich trotz aller Herausforderungen unweigerlich einstellt.
Fazit: Ein dokumentarischer Film über ein relevantes Thema – angenehm einfühlsam umgesetzt.
Die Regisseurin Ines Reinisch widmet sich in ihrem dokumentarischen Werk "Salz und Wasser" einer zehnwöchigen Expedition von 93 Leuten (davon 42 Mitglieder der Schiffsbesatzung und 51 Wissenschaftler:innen) auf dem bekannten Forschungseisbrecher Polarstern. Das Team begibt sich in die Ostantarktis, um dort etwa die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung auf die Wassertemperatur analysieren zu können.
Wichtig: Erkenntnis schaffen!
So ist der Film ein Plädoyer für die genaue wissenschaftliche Erforschung – sowie für das individuelle Begreifen und das Tragen von Verantwortung, bezogen auf uns alle. Die Dringlichkeit, im Sinne der Natur zu handeln, wird klar verdeutlicht. Neben der atemberaubenden Schönheit, die Reinisch mit ihrer Kamera erfasst, vermitteln die Bilder stets auch die Fragilität des Ganzen.
Zwischen Staunen und Routine
Darüber hinaus ist "Salz und Wasser" betont persönlich gestaltet. Schon zu Beginn lässt uns die Filmemacherin via Voiceover an ihren Gedanken zur bevorstehenden Reise teilhaben. Sie dokumentiert das Geschehen nicht nur, sondern ist emotional involviert. Die geführten Interviews zeichnen sich durch hohe Empathie aus, da Reinisch ihre Protagonist:innen auch als Menschen kennenlernen will. So kommt der Beziehung, die die Befragten zur Arbeit haben, eine entscheidende Rolle zu. Besonders schön ist eine Sequenz, in der wir ein Videotelefonat mit einer Tochter sehen, die ihren Vater wegen der langen Reisen nicht oft in ihrer Nähe haben kann.
Die Begeisterung an Bord wird eingefangen ("Ich staune und bin glücklich, das sehen zu dürfen", sagt etwa ein junger Mann vom Wasserteam); aber ebenso beleuchtet "Salz und Wasser" den Alltagstrott, der sich trotz aller Herausforderungen unweigerlich einstellt.
Fazit: Ein dokumentarischer Film über ein relevantes Thema – angenehm einfühlsam umgesetzt.
Andreas Köhnemann
Besetzung & Crew von "Salz und Wasser"
Land: DeutschlandJahr: 2025
Genre: Dokumentation
Länge: 106 Minuten
Kinostart: 20.08.2026
Regie: Ines Reinisch
Kamera: Ines Reinisch
Verleih: farbfilm verleih