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Kritik: Eraser (1996)


Röntgenpistoleros
Untertauchen für einen guten Zweck: mit der Hilfe Arnold Schwarzeneggers null problemo. Als "Eraser" radiert er jede Identität aus. Zu seiner Hauptkundschaft zählen gefährdete Zeugen. Diese zu verstecken, kann man sich im Falle eines Schwarzenegger-Action-Thrillers denken, unterliegt anderen Spielregeln als jenes des Osterhasen. Die Konfrontation mit gefährlichen Waffen, Krokodilen und Jumbo-Roadstern übersteht das österreichische Muskelpaket so schadlos wie ein Held es eben tut.
Allein auf weiter Flur hilft Arnold Schwarzenegger als US-Marshall John Kruger gefährdeten Zeugen, von der Bildfläche zu verschwinden und ein neues Leben mit neuer Identität anzufangen. Nicht immer stößt dieses Programm bei den Betroffenen auf hochjubelnde Begeisterung. Die vertrauenserweckende Ausstrahlung
von "Arnie" sowie Anzeichen, daß das Leben mit alter Identität vielleicht doch nicht so lustig weitergeht, veranlassen die Klienten, sich dem "Eraser" doch irgendwie anzuvertrauen. Der scheut dabei keine Strapazen, kämpft mit
ausgehungerten Krokodilen, stürzt sich aus einem Jumbo-Jet einem Fallschirm hinterher, verzieht bei der unsanften Landung auf dem Dach eines Autowracks keine Miene. Überhaupt ist "Arnie" wieder hart am nehmen, bleibt zwar nicht unverletzt, dafür unbesiegbar. So will man das ja auch sehen: den Action-Hero,
wie er unmögliches möglich macht.
Daß er sich dabei durch eine nicht immer ganz stringente Handlung hindurchmogelt, mag an der Vielzahl mitwirkender Autoren liegen. Entscheidend aber ist, daß die Folge gigantisch inszenierter Action-Szenen nicht abreißt. Einziges Gegenmittel, den breitschultrigen Cop unschädlich zu machen, sind sogenannte "rail guns", die mit grünem Röntgenstrahl auch durch Gebäude hindurch Lebewesen schemenhaft erkennen können und diese per Lichtgeschwindigkeit erledigen. Klar, daß es Schwarzenegger nicht erwischen darf. Ziemlich simpel dafür einmal mehr die Story. Der Gegenspieler sitzt natürlich wieder in den eigenen FBI-Reihen. Was zum klassischen Katz- und
Mausspiel gegen die Zeit führt. Den Fans von "Terminator" wird's gefallen.





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