VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Schnee in der Neujahrsnacht - Dieter Landuris
Schnee in der Neujahrsnacht - Dieter Landuris
© Buena Vista

Kritik: Schnee in der Neujahrsnacht (1999)


Die Bundeshauptstadt im Millenniumfieber: Am 31. Dezember fordert Radio-DJ Zippo (Hannes Jaennicke) seine Hörer auf, den letzten Abend des Jahrhunderts in eine Nacht der Wunder zu verwandeln. Ein blaues Wunder erlebt dabei Ex-Knacki Toto (Jürgen Tarrach): Der hat auf seiner ersten Tour als Busfahrer nicht nur eine schwangere Russin, sondern auch einen toten Koks-Dealer am Hals.
Für einen "romantischen Film über eine romantische Nacht in einer unromantischen Stadt" hält Thorsten Schmidt, der Regisseur, sein Kinofilmdebüt, das sich recht wohltuend von den sonst üblichen Krawall-Komödien deutscher Herkunft unterscheidet. Der junge Filmemacher hat ein Herz für Hollywood, und so erinnert sein romantischer Beziehungsreigen nicht umsonst an große Episodenfilme aus der Traumfabrik. Da spielt das Prinzip Hoffnung eine Rolle, und jede Menge Zufälle sorgen dafür, dass sich die Schicksale verschiedener Menschen wie von Geisterhand vermischen.
"Schnee in der Neujahrsnacht" ist eine poetische Hommage an Berlin - und an den Komponisten Alan Sylvestri: Der von Ralf Wienrich komponierte orchestrale Soundtrack erinnert nämlich nicht ganz zufällig an die Titelmusik von "Forrest Gump".




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.