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Kritik: Der Gejagte (1997)


Der amerikanische Film abseits des Mainstream hat ein neues Lieblingsdomizil entdeckt. Nachdem sich die Coenbrüder vor gut einem Jahr mit großem Erfolg in Fargo/Minnessota im Schnee wälzten, weht uns nun auch in Paul Schraders neustem Werk ein winterliches Lüftchen um die Ohren. Am zerbrechen, am scheitern sind sie, die Antihelden von Paul Schrader. So wie er als Drehbuchautor von Scorsesefilmen ("Taxi Driver", "Wie ein wilder Stier") Figuren aus ihrer Umwelt entrückte, bringt er auch Wade Whitehouse gewaltig aus dem Gleichgewicht. Auf seiner 'Menschenjagd' verschwimmen unmerklich die Grenzen zwischen Verfolger und Verfolgtem. "Der Gejagte" ist das komplexe und verwirrende Spiel mit dieser oberflächlichen Suche nach einem Mörder und einer tiefgehenden Flucht vor sich selbst. Daß Schrader in einem solch undurchsichtigen Geflecht mit den verschiedensten Formen filmischer Wahrnehmung spielt, macht seine Arbeit anstrengend und verlangt ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit. Widerspr%





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