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Kritik: Hauptsache Beverly Hills (1998)


Filme über das Erwachsenwerden behandeln meist den Übergang vom Junen zum Mann, Tamara Jenkins' bittersüßes Porträt einer Westküstenfamilie des Jahres 1976 aber bedient sich der weiblichen Perspektive. Die 14jährige Vivian und ihre Familie sind Nomaden: Nachts ziehen sie von einer billigen Wohnung in die nächste um, und bleiben dabei nur deshalb innerhalb der Stadtgrenzen von Beverly Hills, weil dort die Schulen besser sind.

"Hauptsache Beverly Hills" liebt seine Charaktere - und das bis in die Nebenrollen. Nichts ist in diesem Film vorhersehbar, der Komödie und Drama auf bemerkenswerte Weise miteinander verbindet, und doch gab die Regisseurin in zahlreichen Interviews immer wieder zu Protokoll, daß "Hauptsache Beverly Hills" eine Vielzahl autobiographischer Elemente enthält.

"Hauptsache Beverly Hills" nimmt sich einiges vor - vielleicht ein wenig zu viel - verliert dabei aber nie seine Figuren aus den Augen und beweist zudem Sinn für Humor. Und so ist Tamara Jenkins' Regiedebüt zwar kein großer Film, aber zumindest ein origineller.





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