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"Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz" bei MDR verpasst?: Wiederholung der Dokumentation im TV und online

Wo und wann Sie die Wiederholung der Dokumentation "Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz" vom Mittwoch (15.04.2026) schauen können, ob nur im TV oder auch digital in der Mediathek, lesen Sie hier.

Sie haben die Sendung bei MDR nicht sehen können, wollen "Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz" aber definitiv noch sehen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die MDR-Mediathek. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei MDR in der nächsten Zeit leider nicht geben.

"Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz" im TV: Darum geht es in "Jugendherberge, Gefängnis und Jagdschloss"

Unübersehbar thront sie inmitten des Elbsandsteingebirges. Burg Hohnstein krönt einen hohen einzelnen Felsen, umgeben von tiefen Abgründen, unter ihr das romantische Polenztal und das kleine Städtchen Hohnstein. Urkundlich wird sie das erste Mal 1317 erwähnt. Seitdem hat Burg Hohnstein eine wechselhafte Geschichte hinter sich.

Von der Raubburg zum Jagdschloss der Wettiner, von dem kurfürstlichen Amt zum Gefängnis, von der weltweit größten Jugendburg zu einem der ersten Konzentrationslager. Heute befindet sich hier wieder eine Jugendherberge. "Natürlich hat mich diese KZ-Geschichte echt geschockt. Ich habe wirklich überlegt, ob ich hier richtig bin", meint die fünfzehnjährige Lena, die hier gerade ihre Rüstzeit verbringt.

"Dann aber habe ich gedacht, wer, wenn nicht wir jungen Menschen müssen diesen Ort bevölkern, unbedingt. Wir sind doch das Leben." Das sieht Gabriele Hahn auch so, es wäre im Sinne ihres Großvaters Konrad Hahnewald, dem ersten Burgwart der Jugendherberge in den 1920er Jahren. Hahnewald ist hier 1933 grausam von der SA misshandelt worden. Er habe sich geweigert, die Hakenkreuzfahne auf der Burg Hohnstein zu hissen, berichtet seine Enkelin.

In den wenigen Monaten bis zur Schließung des Konzentrationslagers im Jahr 1934 wurden in Hohnstein 5.600 Menschen inhaftiert, misshandelt und gequält. Nach dem Krieg wurde die Burg wieder Jugendherberge - die größte in der DDR. Heute ist die Burg für den Hohnsteiner Bürgermeister Daniel Brade Wahrzeichen und Touristenmagnet.

2018 wurde sie von der Stadt übernommen. Ein Kraftakt, denn seitdem kämpft die Kommune Tag für Tag um die wirtschaftliche Stabilität und beantragte Fördergelder. "Wir haben so ein Glück gehabt, dass wir die Mittel vom Bund, vom Freistaat und Landkreis bekommen haben, dass wir die Burg endlich sanieren können. Es war höchste Zeit", sagt der Bürgermeister. Zur Verfügung stehen insgesamt 45 Millionen Euro. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: MDR

Produktionsjahr: 2024

Länge: 45 Minuten

In HD: Ja



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