Am Sonntag (17.05.2026) lief "Jungfer, Sie gefällt mir!" im Fernsehen. Sie haben den Streifen nicht schauen können? Alle Informationen zur Wiederholung online in der Mediathek und im Fernsehen erfahren Sie hier.
Sie haben es nicht geschafft, um 10:05 Uhr bei MDR einzuschalten, um den Film von Günter Reisch zu schauen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die MDR-Mediathek. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im klassischen Fernsehen wird es bei MDR in der nächsten Zeit leider nicht geben.
"Jungfer, Sie gefällt mir!" im TV: Darum geht es in der Komödie
"Jungfer, Sie gefällt mir", diesen Satz flüstert mehr als nur einer der hübschen Ev ins Ohr. Kein Wunder, dass Frau Marthe streng über die Tugend ihrer wohlgeratenen Tochter wacht. Als aber doch ein Freier "fensterln" will und dabei Mutter Marthes bester Krug zu Bruch geht, kennt ihre Empörung keine Grenzen. 1792 im Kursächsischen. Die preußischen Grenadiere marschieren gen Frankreich, um dort den freiheitlichen Geist zu ersticken. Auf ihrem Weg dahin kommen sie auch durch ein sächsisches Dorf, in dem Richter Adam (Wolfgang Kieling), ehemaliger Korporal der preußischen Armee, das Sagen hat. Und weil er mit allen Mitteln an die hübsche Ev (Monika Gabriel) herankommen will, lässt er nichts unversucht, den braven Schmied Ruprecht (Jan Spitzer), der Ev heiraten möchte, zu den Soldaten zu verfrachten. Doch das ist leichter gedacht als getan. Als Adam eines Nachts das Fenster der schönen Jungfer geöffnet sieht, nutzt er die Gunst der Stunde, um bei dem Mädchen ins Kämmerlein zu steigen. Doch seine Vorfreude währt nicht lange, denn Ruprecht, Zeuge des unerlaubten Fensterlns, haut dem lüsternen Richter mit voller Wucht einen Krug über den Kopf. Während der arg lädiert das Weite sucht, glaubt Evs Mutter Marthe (Marianne Wünscher), Ruprecht auf frischer Tat ertappt zu haben und verklagt den Burschen. Damit setzt sie unwissend eine ganz andere Lawine in Bewegung und verhilft einem Dritten (Rolf Ludwig) dazu, seinerseits zu flüstern: "Jungfer, Sie gefällt mir". Ganz frei nach Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochene Krug" - das er in den Jahren 1803 - 1806 schrieb und das im Hoftheater in Weimar 1808 uraufgeführt wurde - entstand diese DEFA-Komödie 1969 unter der Regie von Günther Reisch. Das Drehbuch schrieb der Regisseur gemeinsam mit dem Schriftsteller Jurek Becker. Sie verlegten die Handlung ins Sächsische und statteten sie filmisch mit wildbewegten Aktionen aus sowie einem für damalige Zeiten sehr flotten Filmschnitt. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Jungfer, Sie gefällt mir!": Alle Schauspieler und Infos auf einen Blick
Bei: MDR
Von: Günter Reisch
Mit: Wolfgang Kieling, Monika Gabriel, Jan Spitzer, Rolf Ludwig, Marianne Wünscher, Herbert Köfer, Horst Schulze, Ingeborg Nass, Joachim Zschocke, Nico Turoff, Agnes Kraus und Rolf Hoppe
Drehbuch: Jurek Becker, Günter Reisch und Heinrich von Kleist
Kamera: Otto Hanisch
Musik Wolfram Heicking
Genre: Humor und Kultur
Produktionsjahr: 1969
FSK: Ab 6 Jahren freigegeben
Originaltitel: "Jungfer, Sie gefällt mir"
Untertitel: Ja
In HD: Ja
Audiodeskription: Ja
