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"Tabu - Was es in der DDR nicht geben durfte" bei 3sat verpasst?: Wiederholung der Dokumentation online und im TV

Am Mittwoch (27.05.2026) lief der Dokumentation "Tabu - Was es in der DDR nicht geben durfte" im TV. Alle Informationen zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier.

Wenn Sie die Sendung "Tabu - Was es in der DDR nicht geben durfte" bei 3sat verpasst haben: Schauen Sie doch mal in der 3sat-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Bei 3sat im linearen TV wird es vorerst leider keine Wiederholung geben.

"Tabu - Was es in der DDR nicht geben durfte" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Die DDR sei "ein sauberer Staat", so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen - wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende "Überbleibsel des Kapitalismus". Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das "älteste Gewerbe der Welt" florierte - in Interhotels in Rostock und Ostberlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft - im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des "sozialistischen Menschen", ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmaßnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuß fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Tabu - Was es in der DDR nicht geben durfte" im TV: Alle Infos und auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: 3sat

Produktionsjahr: 2025

Länge: 45 Minuten

In HD: Ja



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