Am Sonntag (31.05.2026) lief der Auswandererdoku "Heimkehr in ein fremdes Land" im TV. Alle Infos zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier.
Sie haben die Sendung bei MDR nicht sehen können, wollen "Heimkehr in ein fremdes Land" aber auf jeden Fall noch sehen? Schauen Sie doch mal in der MDR-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Bei MDR im linearen TV wird es vorerst leider keine Wiederholung geben.
"Heimkehr in ein fremdes Land" im TV: Darum geht es in "Unser neues tschechisches Zuhause"
Nach Jahren politischer Repressionen und wirtschaftlichem Kollaps verlassen Millionen Venezolaner ihr Zuhause. "Heimkehr in ein fremdes Land" begleitet eine Familie, die in der Tschechischen Republik, dem Land ihrer Vorfahren, einen Neuanfang wagt. Doch der Start in der Fremde wird zu einer emotionalen und existenziellen Zerreißprobe: Die Ersparnisse schwinden, der Arbeitsmarkt zeigt sich erbarmungslos, die Bürokratie ist überwältigend und die Sprache eine riesige Barriere. Venezuela erlebt einen beispiellosen Zusammenbruch: Politische Repressionen, ein Staatspräsident in US-amerikanischer Haft und ein wirtschaftlicher Kollaps haben das Land in eine der größten Fluchtbewegungen Lateinamerikas gestürzt. Millionen Menschen verlassen ihre Heimat auf der Suche nach Sicherheit und Perspektive. Zu ihnen gehört die Familie Toro-Sýkora. Ihre Geschichte erzählt der Dokumentarfilm "Heimkehr in ein fremdes Land". Getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben wagt die vierköpfige Familie den Schritt in die Tschechische Republik, das Land ihrer Vorfahren. Denn bereits in den 1950er-Jahren floh Jan Sýkora, der Großvater, aus der Tschechoslowakei nach Venezuela. Nun wiederholt sich die Geschichte, nur in umgekehrter Richtung. Doch dieser symbolische Kreis macht das Ankommen nicht leichter. Der Film begleitet die Familie in den ersten Monaten ihres neuen Lebens. Monate voller Unsicherheit, dem Gefühl von Entwurzelung und der ständigen Frage, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben. Die Realität des Neuanfangs zeigt sich unerbittlich: Die Ersparnisse schmelzen dahin, die Suche nach Arbeit gestaltet sich schwierig, die Bürokratie wirkt undurchdringlich, und die Sprachbarriere erschwert jeden Schritt. Mit großer Sensibilität und Zurückhaltung dokumentieren die Regisseure Valerio Mendoza Guillén und Jorge Sánchez Calderón diese Übergangszeit. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
Alle Infos zu "Heimkehr in ein fremdes Land" im TV auf einen Blick
Thema: Auswandererdoku
Bei: MDR
Produktionsjahr: 2026
Länge: 85 Minuten
In HD: Ja
