Am Donnerstag (16.07.2026) lief der Dokumentation "Störche - vom Glücksbringer zum Störenfried?" im TV. Alle Informationen zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV erfahren Sie hier.
Sie haben "Störche - vom Glücksbringer zum Störenfried?" nicht sehen können, wollen die Sendung aber definitiv noch schauen? Hier könnte die ZDF-Mediathek hilfreich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei ZDF vorerst leider nicht geben.
"Störche - vom Glücksbringer zum Störenfried?" im TV: Darum geht es in der Dokumentation
Der Storch ist zurück. Einst war er selten, jetzt breitet er sich immer mehr aus. Das birgt Konflikte: Der Glücksbringer wird auch mal zur Nervensäge. Früher machten sich die Naturschützer Sorgen um den Storch, jetzt ist er eine Erfolgsgeschichte. Heute geht es den Vögeln gut. Einige überwintern sogar bei uns. In vielen Regionen Deutschlands sind die Störche zurückgekehrt. Die Bestände wachsen kontinuierlich. Doch gerade in der Nähe von Dörfern oder Siedlungen gibt es immer wieder Probleme. Denn manche - vor allem junge - Störche haben auch eine rabiate Seite. Sie hacken auf Autos ein oder attackieren Fenster. Der Grund: Ihr Spiegelbild halten sie für einen Kontrahenten, der bekämpft werden muss. In Burgdorf in Niedersachsen ist zur Zeit Storch "Hans-Werner" unterwegs. Anwohnerin Celina und ihre Familie beobachten und filmen, was der Storch so treibt. Celina meint: "In der Paarungszeit wird er richtig aktiv, das alles hier ist sein Gebiet, das verteidigt er auch." Die junge Familie mag es, den Storch zu beobachten. Eine Nachbarin findet "Hans-Werner" nicht so lustig: "Jeder sagt, ach, ist der niedlich. Aber wenn der hier die Autos demoliert und gegen die Fenster klopft, ist das schon heftig." Hinzu kommt: Storchennester blockieren Dächer und Schornsteine. Zum Ärger einiger Bewohner. Auch auf Strommasten bauen sie gerne. Mit Folgen: Immer wieder sorgen die Nester für Probleme mit der Statik, verursachen Kurzschlüsse und sogar Brände. Für die Störche kann das tödlich enden, Stromschläge sind keine Seltenheit. Die Nester müssen oft aufwendig entfernt werden. "Wenn man nichts tut und die Störche hier immer weiter brüten, gefährdet das die Stromversorgung. Dann sind bald nicht mehr 20, sondern 40 Masten mit Nestern besetzt und irgendwann dann das gesamte Netz. Das wäre eine Katastrophe", sagt Bernd Petri, der Sprecher Weißstorchschutz vom NABU. Vor 40 Jahren war der Weißstorch in Deutschland fast ausgestorben, es gab nur noch 3000 Paare bundesweit. (Quelle: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Störche - vom Glücksbringer zum Störenfried?" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick
Thema: Dokumentation
Bei: ZDF
Produktionsjahr: 2026
Länge: 45 Minuten
In HD: Ja
