Am Donnerstag (30.07.2026) lief "Magdeburg: Vergessen nach dem Anschlag - Traumata und Hilfe" im TV. Wann und wo Sie die Reportage als Wiederholung sehen können, ob nur im "klassischen" TV oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier.
Sie haben die Sendung bei MDR nicht sehen können, möchten "Magdeburg: Vergessen nach dem Anschlag - Traumata und Hilfe" aber auf jeden Fall noch sehen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die MDR-Mediathek. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei MDR im klassischen TV wird es vorerst leider nicht geben.
"Magdeburg: Vergessen nach dem Anschlag - Traumata und Hilfe" im TV: Darum geht es in "Film von Emma Mack"
Was bleibt, wenn eine Amokfahrt juristisch abgeschlossen ist? Wenn das Urteil gesprochen ist und die öffentliche Aufmerksamkeit nachlässt? Für viele Betroffene ist kein Abschluss möglich - denn ihr Alltag bleibt, geprägt von Trauer, den Versuchen einer Verarbeitung und der Suche nach Unterstützung. Die "exactly"-Reportage setzt an diesem Punkt an und richtet den Blick auf das, was nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 folgte.
Im Mittelpunkt steht die Augenzeugin Ramona. Sie versucht, in ihren Alltag zurückzukehren, doch die Erlebnisse wirken weiter. Schritt für Schritt wird deutlich, wie stark die Belastung anhält und wie schwer es ist, wieder Stabilität zu finden. Gleichzeitig zeigt der Film, mit welchen Hürden Betroffene konfrontiert sind, wenn sie Hilfe suchen. Lange Wartezeiten, komplexe Verfahren und fehlende Anschlussangebote erschweren den Zugang zu therapeutischer Unterstützung.
Aus einzelnen Erfahrungen entsteht so ein größeres Bild: ein Hilfesystem, das in Teilen an seine Grenzen stößt - auch am Beispiel von Zeuginnen und Zeugen anderer Anschläge, wie auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016 oder auf den Pariser Club Bataclan 2015. Die Perspektiven von Fachleuten und Menschen, die Betroffene seit Monaten begleiten, zeigen, wo Hilfe wirkt - und wo im Hilfesystem weiterhin Lücken bestehen.
Der Film stellt damit eine zentrale Frage: Werden Betroffene nach einem Anschlag ausreichend und langfristig begleitet - auch dann, wenn das öffentliche Interesse nachlässt? (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Magdeburg: Vergessen nach dem Anschlag - Traumata und Hilfe" im TV: Alle Infos auf einen Blick
Thema: Reportage
Bei: MDR
Produktionsjahr: 2026
Länge: 30 Minuten
In HD: Ja
