Wo und wann Sie die Wiederholung der Dokumentation "Wo bleibt unser Wasser?" vom Donnerstag (06.08.2026) sehen können, ob nur im TV oder auch digital in der Mediathek, lesen Sie hier.
Sie haben "Wo bleibt unser Wasser? Flüsse zwischen Klimawandel und Platzgerangel" verpasst, wollen die Sendung aber definitiv noch schauen? Hier könnte die MDR-Mediathek hilfreich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei MDR in der nächsten Zeit nicht geben.
"Wo bleibt unser Wasser?" im TV: Darum geht es in "Flüsse zwischen Klimawandel und Platzgerangel - Film von Lorene Gensel"
Ein Grundwasser, Böden, Fließgewässer: Trockenheit auch abseits des Sommers belastet den natürlichen Wasserhaushaltr. Anfang Juni 2026 sprechen die Hydrologen im Thüringer Landesumweltamt von einem rekordtrockenen Winterhalbjahr: 40 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Der Klimawandel zwingt uns, das zu managen: Vor allem rund um unsere Flüsse müssen wir mehr Wasser in der Landschaft halten. Der Stapel mit den Masterplänen wird immer höher. Europäische Union, Bund, Landesregierungen - alle haben Strategien. Wieso sind sie nicht längst umgesetzt und worum wird so erbittert gestritten. 90 Prozent der Flüsse in Deutschland sind vom Menschen sehr stark verändert - auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. An der Wettera im Südosten von Thüringen erklärt Stephan Gunkel vom BUND Thüringen, wie ein Fluss und seine Aue funktionieren, wenn sie im natürlichen Gleichgewicht sind. Das krasse Gegenteil davon kann man von der Burg Wendelstein an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen anschauen: Über Jahrhunderte hinweg haben unsere Vorfahren hier die Landschaft entwässert und dem Fluss Ackerfläche abgetrotzt. Umwelthistoriker Mathias Deutsch erklärt: Was hat unsere Vorväter angetrieben und wie sie vorgegangen? Auenökologe Mathias Scholz vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erläutert die Folgen: Was passiert dort, wo die Aue einmal war, mit dem Wasser? Was muss dort auf welche Art verändert werden, damit unsere Flusslandschaften wieder ihre natürlichen Funktionen übernehmen können? Das weiß auch Matthias Wiegand, Geschäftsführer eines Agrarbetriebes in Straußfurt nördlich von Erfurt. Zwischen zu trockenen Frühjahren und Sommern, einem Stausee als Wasserreservoir und den vagen Renaturierungs-Plänen für die Unstrut kämpft er um gute Erträge auf seinen Flächen unmittelbar am Fluss. Seit 30 Jahren wird hier von Renaturierung geredet. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Wo bleibt unser Wasser?" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick
Thema: Dokumentation
Bei: MDR
Produktionsjahr: 2026
Länge: 30 Minuten
In HD: Ja
