Heute, am 13.08.2026, gibt es die Dokumentation "Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen" im TV zu sehen. Alle Infos zur heutigen Sendung, zum Livestream und der Wiederholung von "Dokumentation" lesen Sie hier. Weiterhin die nächsten TV-Termine von "Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen" in der Übersicht.
Wenn Sie die Sendung auf keinen Fall verpassen wollen, sollten Sie pünktlich bei ZDF einschalten: Los geht es hier um 01:45 Uhr. Für alle, die eher digital fernsehen: ZDF bietet online auch einen Live-Stream an.
"Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen" heute im Live-Stream und TV: Darum geht es in der Show
Wer waren die Menschen, die den Todesstreifen, die Grenze zwischen DDR und BRD, bewachten? Auch 30 Jahre nach der deutschen Einheit ist der Dienst an dieser Grenze ein Tabuthema. Während die DDR ihre Grenzer als "Helden" und "Friedensschützer" feierte, galten sie im Westen als "KZ-Wächter" und "Mördertruppe". In der Dokumentation von Christhard Läpple erzählen ehemalige Grenzer offen und schonungslos übers Wacheschieben am Todesstreifen. "Warum kam ich an die Grenze? - Weil ich dorthin wollte." Lutz Rathenow stand als 18-jähriger Wehrpflichtiger freiwillig an der "Staatsgrenze West". Der junge Mann aus Jena bewachte den Todesstreifen und war einer von rund 500.000 Deutschen in der Uniform der DDR-Grenztruppen. 40 Jahre lang teilte Deutschland eine tödliche Grenze, die nach dem Mauerbau 1961 nahezu unüberwindlich erschien. Für Rathenow war die Härte des Grenzdaseins ein Weckruf. Er wurde Schriftsteller und Regimekritiker. Heute ist Rathenow sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Frank Pergande wollte einfach nur durchkommen. In seiner 9. Kompanie bei Eisenach musste er Ende der 70er-Jahre kein einziges Mal zur Waffe greifen. Er hatte Glück. Sein einziges Ziel: "Überstehen, überstehen, überstehen. Hauptsache, es passiert nichts." Der 62-jährige Pergande studierte in der DDR Journalistik und ist heute Redakteur bei der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Auf die Frage, ob er geschossen hätte, antwortet der 54-jährige Thomas Schwarz aus Brandenburg: "Ja, wenn es in meinem Abschnitt einen Grenzdurchbruch gegeben hätte und diejenigen auf Warnschüsse und Anrufe nicht reagiert hätten, hätte ich geschossen." Schwarz studierte ab 1984 an der Hochschule der Grenztruppen in Suhl und wurde Politoffizier. In der Nacht des Mauerfalls öffnete er seinen Übergang in Staaken zu Westberlin. Der heute erfolgreiche Unternehmer sagt: "Die Maueröffnung war ein Akt der Befreiung." Sein Fazit: "Einmauern bringt nichts.
Wiederholung von "Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen" online in der ZDF-Mediathek ZDF und im TV
Sie werden "Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen" heute um 01:45 Uhr nicht schauen können? Werfen Sie doch mal einen Blick in die ZDF-Mediathek. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. Eine Wiederholung im TV wird es bei ZDF vorerst nicht geben. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung auch online in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen.
"Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick
Datum: 13.08.2026
Bei: ZDF
Thema: "Dokumentation"
Produktionsjahr: 2020
Länge: 45 Minuten (Von 01:45 bis 02:30 Uhr)
In HD: Ja
