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"Wut. Hüben wie drüben" bei MDR: Wiederholung der Dokumentation online und im TV

Am Donnerstag (20.08.2026) lief der Dokumentation "Wut. Hüben wie drüben" im TV. Alle Informationen zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV erfahren Sie hier.

Sie haben die Sendung bei MDR nicht sehen können, wollen "Wut. Hüben wie drüben" aber auf jeden Fall noch sehen? Schauen Sie doch mal in der MDR-Mediathek vorbei. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im klassischen Fernsehen wird es bei MDR vorerst nicht geben.

"Wut. Hüben wie drüben" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Wir waren im Osten, wir waren im Westen. Wir haben entdeckt, dass die Wut vieler Menschen "hüben wie drüben" ähnlicher ist, als man gemeinhin annimmt. Jetzt vereint Autor Matthias Schmidt beide Blickwinkel in einem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Ost und West fängt der fünfte Teil der "Wut"-Reihe die Stimmung der Menschen im Land ein. Im Wahlkreis 070 Anhalt/Dessau/Wittenberg, wo die AfD 2025 mehr als 37,5% errang, ebenso wie in Heilbronn, wo es "nur" 25,5% waren. Beide Städte liegen damit über dem Landesdurchschnitt, obwohl die Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Was macht die Menschen in diesen Städten so wütend? Es kommen Menschen aus ähnlichen Lebenswelten zu Wort, sie sprechen über die Themen, die sie bewegen. Christof Günther zum Beispiel, der Chef des Chemie-Parks Leuna, erzählt darüber, dass die Energiepreise und der CO2-Zertifikatehandel die Industrie aus dem Lande treiben. Im Westen fragen wir: Wie geht es der Chemieindustrie am Rhein, wo mit BASF der weltgrößte Chemiekonzern gegen die schwierigen Zeiten kämpft? Der Konzern, der vor 110 Jahren in Leuna den Grundstein für das heutige "ostdeutsche Chemiedreieck" legte. Als Expertin an Bord ist Sabine Rennefanz, die seit ihrem ersten Buch "Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration" als Autorin den Prozess der Deutschen Einheit kritisch begleitet. Mit ihr sprechen wir über die politische Wut in Ost und West sowie über die, wie sie es nennt, "gesellschaftliche Erschöpfung". Und dann sind da zum Beispiel noch Klischees, die es in beiden Bundesländern gibt - beide sind idyllische Weingegenden. Also gehen wir in die Weinberge, bei Freyburg und am Neckar - im Frühsommer 2026. Gottfried Hage, der Inhaber des größten privaten Weinbetriebs des Landes, erzählt uns, was die Winzer der "zweiten Generation" im Osten gerade umtreibt, und welche Stimmung sie bei ihren Gästen spüren. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Wut. Hüben wie drüben" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: MDR

Produktionsjahr: 2026

Länge: 45 Minuten

In HD: Ja



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