Courteney Cox kann sich gut vorstellen, bei "Scream 8" selbst Regie zu führen. Die 62-jährige Schauspielerin hält sich für den Job sogar für besonders geeignet, weil sie die Horrorreihe wie kaum eine andere kennt. Seit dem ersten "Scream"-Film verkörpert sie die investigative Reporterin Gale Weathers. Damit ist sie der einzige Star, der in allen sieben bisherigen Teilen dabei war. Auf die Frage von "Deadline", ob sie bei der nächsten Fortsetzung auf dem Regiestuhl Platz nehmen würde, sagte sie selbstbewusst: "Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich es tun sollte. Niemand weiß mehr über diesen Film als ich."
Ganz allein habe sie die Reihe natürlich nicht geprägt, betonte Courteney Cox. Sie verwies auf den Schöpfer, die Autoren, den verstorbenen Regisseur Wes Craven und viele Darsteller. Dennoch gefällt ihr die Idee, beim achten Teil die kreative Leitung zu übernehmen. "Ich glaube, es wäre großartig und würde Spaß machen", sagte sie. Ihre mögliche Verpflichtung hätte aus ihrer Sicht noch einen weiteren Vorteil: "Es wäre auch eine gute PR-Sache. Kümmert euch darum!"
Wes Craven inszenierte die ersten vier Filme der Slasher-Reihe. Bei "Scream 5" und "Scream 6" führten Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett Regie. Bei "Scream 7" saß Kevin Williamson auf dem Regiestuhl. Im April wurde bekannt, dass bereits an "Scream 8" gearbeitet wird. Der siebte Teil mit Courteney Cox und Neve Campbell als Sidney Prescott wurde zum bislang umsatzstärksten Film der Reihe. Danach wurden die Schwestern Lilla Zuckerman und Nora Zuckerman verpflichtet, eine neue Geschichte für den achten Teil zu entwickeln. Sie arbeiteten unter anderem an der Serie "Poker Face" mit Natasha Lyonne.
Kevin Williamson hat eine erneute Regie bereits ausgeschlossen. Der Filmemacher schrieb den ursprünglichen "Scream" von 1996 sowie den zweiten und vierten Teil und kehrte für "Scream 7" als Co-Autor und Regisseur zurück. Jetzt möchte er sich vorerst anderen Projekten widmen. Gegenüber "Hello Sydney" sagte er: "Beim nächsten "Scream" werde ich mich wahrscheinlich etwas zurückziehen und einfach wieder Teil der Familie sein." Stattdessen wolle er einen anderen von ihm geschriebenen Film inszenieren und arbeite außerdem an mehreren TV-Projekten.
Ideen für die Zukunft von "Scream" habe er durchaus, doch inzwischen reizt ihn auch die Vorstellung, andere Geschichtenerzähler übernehmen zu lassen. "Das bedeutet nicht, dass ich immer im Mittelpunkt stehen muss", erklärte Kevin Williamson. Er müsse nicht jeden Teil schreiben oder inszenieren und sei gespannt, welche Ideen andere Filmemacher mitbringen. Dass die Reihe nach dem Erfolg von "Scream 7" fortgesetzt wird, hält er für wahrscheinlich. Zum Zeitpunkt des Interviews sei aber noch nichts offiziell gewesen. Williamson sagte: "Angesichts der Einspielergebnisse gehen wir einfach davon aus und hoffen, dass es einen geben wird."
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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