Mattel Studios will eine Fortsetzung von "Barbie" weiterhin möglich machen. Wann ein zweiter Teil in die Kinos kommt, bleibt aber offen. Aktuell richtet das Unternehmen seinen Blick auf einen Animationsfilm über die bekannte Kultpuppe.
Der Realfilm mit Margot Robbie und Ryan Gosling sowie Greta Gerwig als Regisseurin wurde 2023 zum großen Kassenerfolg. Zuletzt gab es Berichte, wonach die Fortsetzung wegen Gehaltsverhandlungen ins Stocken geraten war. Produzentin Robbie Brenner betonte dennoch, man wolle den Film weiterhin realisieren. Im Moment liege der Schwerpunkt jedoch auf einem Animationsprojekt.
Beim Toronto International Film Festival, kurz TIFF, sagte die Präsidentin und Chief Content Officer von Mattel Studios: "Wir alle wollen die "Barbie"-Fortsetzung sehen. Ich möchte sie auch sehen. Ich bin sicher, dass es sie irgendwann geben wird." Derzeit arbeitet man mit Chris Meledandri an einem animierten "Barbie"-Film. Dieser sei sehr spannend. Außerdem werde Mattel weiterhin andere "Barbie"-Projekte verfolgen, ergänzte Brenner.
Robbie erinnerte sich unterdessen, dass sie vor ihrer Zustimmung zu Gerwigs Konzept 40 oder 50 Pitches für einen Realfilm über "Barbie" gehört hatte. Gerwig habe genau gewusst, was sie machen wollte, und gesagt: "Ich liebe Barbie. Ich bin mit Barbie aufgewachsen; ich weiß nicht, was die Geschichte ist, aber ich weiß, dass sie zwischen einem High Heel und einem Birkenstock leben wird."
Für die Schauspielerin sei genau diese Idee der entscheidende Moment gewesen. Außerdem habe der Erfolg von "Barbie" Mattel dabei geholfen, sich als Filmstudio zu etablieren. Nach Robbies Worten habe der Film Mattel als Inhalte-Anbieter und Filmproduzenten bekannt gemacht und belegt, dass der Konzern mutige Entscheidungen wagt.
Im Juli berichteten Medien, dass Streitigkeiten über die Gagen von Robbie und Gosling die Fortsetzung ins Stocken gebracht hätten. Gerwig und ihr Partner Noah Baumbach, für das Originaldrehbuch für einen Oscar nominiert, sollen schon Ideen für eine Fortsetzung ausgearbeitet haben.
Nach Informationen von "The New York Times" zerbrachen Gespräche mit Warner Bros. über die Gagen der Hauptdarsteller. Vorgeschlagen waren unter anderem Beteiligungen am Gewinn und höhere Vorabzahlungen, darunter 20 Millionen Dollar für Gosling. David Zaslav, Chef von Warner Bros. Discovery, lehnte diese Konditionen aber als zu großzügig ab.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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