Courteney Cox hat acht Jahre lang dafür gekämpft, ihren neuen Film "Evil Genius" auf die Leinwand zu bringen. Weder der Lockdown noch Hollywood-Streiks oder andere Rückschläge brachten die Schauspielerin dazu, das Projekt abzubrechen. Mit dem düsteren Comedy-Thriller kehrt die 62-Jährige zwölf Jahre nach "Just Before I Go" zur Spielfilmregie zurück. Die Hauptrollen übernehmen Patricia Arquette und David Harbour. Seine Weltpremiere feierte "Evil Genius" in diesem Monat beim Toronto International Film Festival.
Inspiriert ist der Film vom berüchtigten "Pizza-Bomber"-Fall aus dem Jahr 2003 in Erie, Pennsylvania. Für Courteney Cox ist das Projekt ein weiteres Kapitel einer Karriere, in der sie bewiesen hat, dass sie gern lange bei einer Sache bleibt. "Ich meine, ich habe sieben "Scream"-Filme gemacht. Ich habe zehn Jahre "Friends" gemacht. Sechs Jahre "Cougar Town"", sagte sie gegenüber "People". "Ich stehe sehr auf Dinge, die lange dauern." Ihre einfache Erklärung dafür: "Wenn ich etwas mag, möchte ich, dass es lange anhält."
Bei "Evil Genius" wurde diese Beharrlichkeit besonders geprüft. Acht Jahre vergingen von der ersten Beschäftigung von Courteney Cox mit dem Stoff bis zur Premiere. "Es war wirklich schwer, das Projekt überhaupt auf die Beine zu stellen", erzählte sie. Dazwischen lagen unter anderem der Lockdown und zwei Hollywood-Streiks. Aufgeben kam für sie trotzdem nicht infrage. "Ich konnte es einfach nicht loslassen", erklärte sie. "Ich musste diesen Film machen. Ich würde ihn nicht aufgeben." Deshalb habe sie immer weitergekämpft, um die zahlreichen Hindernisse auf dem Weg zur Produktion zu überwinden.
Courteney Cox war 2018 durch die Netflix-Dokumentarserie "Evil Genius" auf den Fall aufmerksam geworden. Im Mittelpunkt steht der Tod des Pizzalieferanten Brian Wells, der 2003 nach einem Banküberfall ums Leben kam, als eine um seinen Hals befestigte Bombe explodierte. Die Schauspielerin und Regisseurin interessierte sich besonders für die Menschen hinter dem außergewöhnlich komplizierten kriminellen Plan und wollte verstehen, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Ihr Film konzentriert sich unter anderem auf die Beziehung zwischen Marjorie Diehl-Armstrong, gespielt von Patricia Arquette, und Bill Rothstein, dargestellt von "Stranger Things"-Star David Harbour.
Von ihrem Ensemble zeigte sich Courteney Cox begeistert. Neben Patricia Arquette und David Harbour gehören Michael Chernus, Garret Dillahunt und Danielle Macdonald zur Besetzung. "Ich hatte fantastische Schauspieler", schwärmte Cox. Auch Kameramann und Editor lobte sie ausdrücklich. Die Zusammenarbeit habe letztlich "wunderbar funktioniert". Eine kleine Rolle spielt außerdem ihre Tochter Coco Arquette, die aus der Ehe von Courteney Cox mit David Arquette stammt. "Coco hat eine kleine Rolle in "Evil Genius", aber sie ist eine wirklich gute Schauspielerin", sagte Cox. Ihre Tochter nehme die Schauspielerei ernst und habe am William Esper Studio studiert.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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