Obsession wird Berichten zufolge bei den Golden Globe Awards in den Musical- und Komödien-Kategorien eingereicht. Zuvor war spekuliert worden, ob Curry Barkers überraschender Horror-Hit als Drama oder als Musical beziehungsweise Komödie ins Rennen gehen würde. Immerhin spielte der Film bei einem Budget von nur 750.000 Dollar weltweit mehr als 500 Millionen Dollar ein.
Laut "The Hollywood Reporter" entschieden sich Focus und die weiteren Beteiligten für die Musical-/Komödien-Kategorien. Obwohl Obsession düster ist und klar auf das Horror-Genre setzt, sollen die Verantwortlichen unter anderem angeführt haben, dass bestimmte wilde Gesichtsausdrücke, Bemerkungen und Verhaltensweisen von Inde Navarrette in ihrer Rolle als Nikki Freeman beim Publikum für Lacher sorgten. Als vergleichbare Beispiele nannten sie Get Out, Poor Things, Bugonia, The Substance und The Banshees of Inisherin. Diese Filme waren ebenfalls für die Musical- oder Komödien-Kategorien eingereicht und dort akzeptiert worden.
In Obsession verkörpert Navarrette die junge Nikki. Deren Freund Bear (Michael Johnston) erhält einen sogenannten "One Willow Wish". Er wünscht sich, dass Nikki sich in ihn verliebt – mit erschreckenden Folgen.
Filmemacher Barker hatte zuvor erklärt, er habe die Atmosphäre während der Dreharbeiten bewusst "spielerisch halten" wollen. Gleichzeitig lobte er Navarrettes großen Einsatz für die Rolle. Bei einer Sondervorführung von Focus Features im Fine Arts Theatre in Beverly Hills sagte er im vergangenen Monat, vor der Kamera völlig loszulassen, sei für eine Schauspielerin keine leichte Aufgabe. "Auf der anderen Seite dieser Kamera stehen eine Menge Leute", sagte Barker. Von Navarrette zu verlangen, sich vor all diesen Menschen zum Narren zu machen, sei deshalb "wirklich viel verlangt" gewesen.
Megan Lawless, die Sarah, eine Freundin von Bear und Nikki, spielt, erinnerte sich an die für sie "völlig unerwartete" Reaktion des Publikums beim Toronto International Film Festival. Dort hatten die Zuschauer den brutalen Tod ihrer Figur begeistert aufgenommen, obwohl Lawless mit einer ganz anderen Reaktion gerechnet hatte. Gegenüber "The Hollywood Reporter" sagte sie: "Ich sitze da und denke: "Oh, die arme Sarah wird brutal getötet.""
Statt betroffen zu reagieren, sei das gesamte Kino plötzlich in Jubel ausgebrochen. "Ich dachte nur: "Warum jubeln alle? Autsch!"" sagte sie.
Sie habe wirklich nicht erwartet, dass die Zuschauer die Szene derart feiern würden. Vielmehr habe sie damit gerechnet, dass einige vielleicht sogar weinen. Im Nachhinein könne sie die Reaktion der Horrorfans jedoch nachvollziehen. "Ich glaube, es liegt daran, dass dieser Moment so ikonisch ist", erklärte Lawless. Für eingefleischte Fans des Genres seien solche Szenen genau das Richtige: "Bei so etwas drehen sie einfach völlig durch."
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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