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Michael B Jordan in Sinners
Michael B Jordan in Sinners
© BANG Media International

David Ellison: Skydance setzt nach Warner-Übernahme auf Sinners

Skydance-Chef David Ellison will nach der Warner-Übernahme kreative Risiken eingehen und nennt Sinners als Vorbild.

David Ellison bleibt nach der milliardenschweren Übernahme von Warner Bros. Discovery bei Skydance dem Plan treu, ungewöhnliche und risikoreiche Filmprojekte zu verfolgen. Der Skydance-Chef sagte, sein Unternehmen werde weiter auf originelle Geschichten setzen, und nannte den Vampirfilm Sinners als Beispiel für genau diese Art von Projekt.

Das Medienunternehmen von David Ellison hat die Übernahme von Warner Bros. Discovery abgeschlossen. Dadurch gehören unter anderem HBO und DC zu dem Konzern, der schon Paramount Pictures und weitere Marken unter seinem Dach vereint. In dieser Woche wurde Ellison in einer Fragerunde mit Medienvertretern gefragt, wie Skydance trotz der enormen finanziellen Belastungen durch einen Schuldenberg von rund 80 Milliarden Dollar weiter kreative Risiken eingehen könne. Er bezeichnete Sinners als seinen Lieblingsfilm des Jahres 2025 und erklärte: "Sie werden von uns definitiv auch weiterhin originelle Geschichten sehen." Zugleich kündigte er an, dass die zusammengeschlossenen Unternehmen insgesamt mehr investieren würden "als Disney, mehr als Netflix".

Ynon Kriez, früherer Chef von Mattel, ist inzwischen als Co-Chef zu Skydance gewechselt. Er erläuterte, wie die verschiedenen Studios künftig unter dem gemeinsamen Dach arbeiten sollen. "Der Plan ist, die Studios kreativ unabhängig zu halten. Jedes Studio wird also sein eigenes Programm, seine eigenen Beziehungen und seine eigenen Möglichkeiten haben." So sagte er. Der Veröffentlichungsplan solle übergreifend abgestimmt werden. Ziel sei, Genres und unterschiedliche Zielgruppen optimal zu berücksichtigen und das gesamte Unternehmen bestmöglich aufzustellen.

Wie erfolgreich mutige Projekte sein können, habe Sinners in diesem Jahr gezeigt. Der von Ryan Coogler inszenierte Vampir-Thriller erhielt bei den Oscars 16 Nominierungen - mehr als jeder andere Film zuvor - und gewann vier Auszeichnungen. Michael B. Jordan wurde für seine Leistung als bester Hauptdarsteller geehrt. Coogler zeigte sich damals gegenüber "Variety" besonders erfreut über die Anerkennung für seine Kollegen. "Ich war jeden Tag beeindruckt von dem, was meine Mitarbeiter geleistet haben. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie von ihren Kollegen gewürdigt wurden." Er sei zwar voreingenommen, halte die Menschen, mit denen er arbeite, aber für einige der Besten weltweit.

Auch Delroy Lindo, für seine Rolle als Delta Slim als bester Nebendarsteller nominiert, spürte früh, dass an dem Film etwas Besonderes war. Gegenüber "Variety" nannte er die Arbeit an Sinners ein "Geschenk". Schauspielerei könne manchmal überhöht wirken, doch bei diesem Projekt habe sich die Arbeit tatsächlich außergewöhnlich angefühlt. Lindo erklärte, dieses Gefühl schon beim Lesen des Drehbuchs gehabt zu haben. Während der Dreharbeiten sei er allerdings so sehr in den Prozess vertieft gewesen, dass kaum Raum geblieben sei, einen Schritt zurückzutreten und das Gesamtbild zu betrachten. Trotzdem habe es einzelne Momente gegeben, in denen sich alles richtig angefühlt habe. Auch im Ensemble habe man gelegentlich darüber gesprochen, dass sich bestimmte Szenen besonders anfühlten. Als Beispiel nannte Lindo die Sequenz unmittelbar vor dem Moment, in dem Jordan als Hauptfigur den Vampir Remmick mit einem Pflock tötet. Coogler habe während der Vorbereitung ein Musikstück immer wieder abgespielt, das die Atmosphäre entscheidend geprägt habe. Lindo selbst habe nie laut ausgesprochen: "Das ist etwas Besonderes." Er habe diese Besonderheit während der Arbeit jedoch deutlich gespürt.

Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.


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