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Jesse Eisenberg
Jesse Eisenberg
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Jesse Eisenberg: Darum sagte er bei "The Social Reckoning" ab

Jesse Eisenberg lehnte die Rückkehr als Mark Zuckerberg in "The Social Reckoning" ab. Er erklärt, warum er nicht erneut über Social Media sprechen wollte.

Jesse Eisenberg wollte nicht erneut als Mark Zuckerberg vor der Kamera stehen. Das Skript zu "The Social Reckoning" gefiel ihm zwar, und Aaron Sorkin als Autor schätzt er. Trotzdem sagte der 42-jährige Schauspieler für die Fortsetzung ab. Sein Grund: Er wollte nicht monatelang über soziale Medien und Technologien reden, mit denen er sich nach eigener Aussage kaum befasst. 2010 hatte er den Facebook-Gründer in "The Social Network" verkörpert. Für den neuen Film war er nicht zu haben.

Bei "Deadline" erklärte Jesse Eisenberg, dass er "The Social Reckoning" noch nicht gesehen habe, weil der Film gerade erst angelaufen sei. Dennoch habe er einige Gedanken dazu. "Ich liebe das Drehbuch und ich liebe Aaron Sorkin sehr. Es war eine große Ehre, beim ersten Film dabei zu sein, wenn man ihn denn als ersten Film bezeichnen kann", sagte Eisenberg. Er habe aber nicht noch einmal mit der Figur verbunden werden wollen. Besonders die Öffentlichkeitsarbeit habe ihn abgeschreckt. "Ich wollte nicht ein Jahr lang Interviews geben und über etwas sprechen, von dem ich nichts verstehe", so der Schauspieler. Die Plattform nutze er selbst nicht, und privat interessiere ihn diese Technologie wenig. "Ich möchte einfach nicht ihr Repräsentant sein." Ausgeschlossen sei deshalb aber nicht, dass der Film gut geworden ist.

Mit der Tech-Branche habe Eisenberg nach eigenen Worten nie zu tun gehabt. Auf die Frage, wie es sich anfühle, die Rolle und die Technologiewelt hinter sich zu lassen, antwortete er mit einer Klarstellung: "Ich war nie Teil der Technologiewelt." Er möge zwar wie jemand wirken, der den ganzen Tag vor Computer oder Fernseher sitzt, doch das treffe nicht zu.

Drehbuchautor Aaron Sorkin besetzte später Jeremy Strong als Mark Zuckerberg. Eine Absage von Eisenberg hatte er anfangs nicht erwartet. Laut "Entertainment Weekly" traf er den Schauspieler auf einer Party, als das Drehbuch fast fertig war. Wenige Wochen später wollte er ihm das Skript zusenden. Damals sei ihm der Gedanke an eine Absage von Eisenberg überhaupt nicht gekommen.

Sorkin nutzte ein verlängertes Wochenende, um den Darsteller nach der Absage noch umzustimmen. Extra dafür legte er eine Argumentationsliste an. Er verwies auf Eisenbergs erwiesenes Können in dieser Rolle und auf einzelne Szenen, die im neuen Film auf ihn gewartet hätten. Auch ein hohes Honorar konnte den Schauspieler nicht umstimmen. Sorkin nannte das scherzhaft "frustrierend". Für Eisenberg scheine Geld wenig Gewicht zu haben; er wolle seine Kinder nicht in übergroßem Wohlstand großziehen. Sorkins Bemühungen waren aber nicht völlig vergeblich. Am Ende habe Eisenberg ihm gesagt, er habe seine Meinung stärker ins Wanken gebracht als geglaubt. Für den 65-jährigen Filmemacher bedeutete das wenigstens einen kleinen Erfolg.

Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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