Jesse Eisenberg sieht in der Goldenen Himbeere für Batman v Superman: Dawn of Justice einen Wendepunkt seiner Laufbahn. Der Star aus The Social Network erhielt die Auszeichnung 2016 als schlechtester Nebendarsteller. Die öffentliche Bloßstellung bei der Preisverleihung brachte ihn dazu, sich stärker von der Schauspielerei abzuwenden und als Autor und Regisseur zu arbeiten. Beim London Film Festival fragte man ihn, warum er seine Karriere damals in eine andere Richtung lenkte. Jesse Eisenberg erklärte: "Hört zu, vieles davon hatte einfach mit Angst zu tun. Ich bekam keine Rollen mehr in großen Studioproduktionen, weil ich für meine Mitwirkung in dem "Batman"-Film eine Goldene Himbeere gewonnen hatte … und ich sah, wohin das führte."
Als Schauspieler stelle man sich laut Jesse Eisenberg dauernd die Frage, ob es beruflich aufwärts oder abwärts gehe. Ein stabiles Plateau existiere nicht. "Die Schauspielerei ist einfach eine instabile, schreckliche Branche, in der man entweder auf dem Laufband ist, einigermaßen klarkommt und nach oben läuft, oder bereits zum alten Eisen gehört", sagte der 43-Jährige. Wer wie er zur Paranoia neige, erkenne eine solche Entwicklung früh. "Also dachte ich mir: Ich muss Filme drehen. Deshalb fing ich an, Drehbücher zu schreiben – eigentlich nur, um meine Karriere irgendwie am Leben zu halten", gab Jesse Eisenberg zu.
Außerdem erklärte der Schauspieler, dass er nie wieder in einem anderen Superheldenfilm mitspielen werde. "Die Branche wollte nicht, dass ich in einem Superheldenfilm mitspiele. Und wenn man klug ist und sich selbst gut einschätzen kann, lernt man das schnell", sagte er. "Und wisst ihr, es sind die erfolglosen Schauspieler, die sagen: "Nein, ich will in noch mehr solchen Filmen mitspielen." Das wird nicht passieren, sie wollen einen dort nicht haben, und sie hätten einem keine Goldene Himbeere verliehen, wenn sie einen dort haben wollten." In der Kunstbranche müsse man laut Jesse Eisenberg begreifen, welche Signale man empfange, wenn man vorankommen wolle.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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