Adolf Hitler besaß gegen Ende seines Lebens nach Schätzungen rund 16.000 Bände, die sich auf seine Residenzen in Berlin, München und Berchtesgaden verteilten. Etwa 1.300 davon lagern heute in den USA. Die Dokumentation fragt, was diese Sammlung über die geistigen Quellen des Nationalsozialismus verrät und welche Linien daraus bis in die rechtsextreme Gewalt der Gegenwart führen.
Als kundigster Kenner von Hitlers Privatbibliothek gilt der amerikanische Historiker Timothy Ryback. Für den Film reist er nach Washington D.C. und Providence, wo die Bände heute aufbewahrt werden. Zu finden sind darin Klassiker der Weltliteratur, aber auch antisemitische Hetzschriften, pseudowissenschaftliche "Rassenstudien" und esoterische Heftchen. Viele dieser Titel waren bereits vor der Machtübernahme der Nazis 1933 Bestseller. Regie führten Claus Bredenbrock und Jascha Hannover, die Produktion stammt aus Deutschland (2022).
ARTE zeigt "Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte" am Dienstag, 27. Oktober 2026, 23:40 Uhr.
Ausstrahlungen
| Datum | Uhrzeit | Sender | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Di, 27.10.2026 | 23:40 Uhr | ARTE |
Auf einen Blick
- Sendung: Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte
- Sender: ARTE
- Datum: Dienstag, 27. Oktober 2026
- Uhrzeit: 23:40 Uhr
- Genre: Dokumentation
Quelle: TV-Programm – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.
