James Gunn wehrt sich gegen Kritiker, die "eigenständigen Geschichten" im DC-Universum für weniger "bedeutungsvoll" halten als große Ensemblefilme. Der Regisseur reagierte auf einen Social-Media-Beitrag, in dem ein Nutzer mehrere seiner Filme auflistete, darunter den kürzlich erschienenen Clayface, und fragte: "Worauf läuft das alles hinaus?"
Gunn entgegnete: "Das DC-Universum ist einfach ein alternatives Universum. Wir können an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit einsteigen und genau DIESE Geschichte erzählen. Ich halte nichts von der Vorstellung, dass einzelne Geschichten bedeutungslos seien, solange sie nicht auf etwas anderes hinauslaufen. Dass manche Menschen das nicht verstehen, finde ich seltsam."
Der Filmemacher betonte zugleich, dass seine Filme durchaus miteinander verbunden sind. Als Beispiel nannte er Superman: Dessen Geschichte entwickle sich vom ersten Film bis zur Fortsetzung Man of Tomorrow weiter. Über den geplanten Nachfolger sagte Gunn: "Darin kommen viele Figuren vor, die wir bereits in anderen Geschichten eingeführt haben. Das bedeutet aber nicht, dass diese anderen Geschichten ausschließlich dazu da sind, die Ereignisse dieses Films vorzubereiten. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen Clayface anschauen, weil es für sich genommen ein großartiger, unterhaltsamer Horrorfilm ist – und nicht nur, weil sie wissen wollen, wo Clayface drei Filme später wieder auftauchen wird."
Clayface stellt einen Gegenspieler Batmans in den Mittelpunkt, den Tom Rhys Harries spielt. Nach einer Entstellung seines Gesichts unterzieht sich die Figur freiwillig einer experimentellen Operation. Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus. Guy Lodge vom Branchenmagazin "Variety" schrieb über den Film: "Clayface ist ein hässliches, eigenständiges Biest. Vielleicht würden die hier eingeführten Figuren und Konflikte an Reiz verlieren, wenn man daraus ein typisches Franchise machen würde. Als eigenständiger, genreübergreifender Ritt sind sie jedoch frisch und auf herrlich unangenehme Weise unterhaltsam."
Gunns nächster Kinofilm wird Superman: Man of Tomorrow sein, der im Sommer 2027 in die Kinos kommen soll.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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