Ralph Fiennes spielt in "Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping" den tyrannischen Herrscher Präsident Snow und will dabei nicht wie Donald Sutherland wirken. Mit 63 Jahren übernimmt der Schauspieler die Rolle in dem neuen Film der erfolgreichen Reihe; zuvor hatte der inzwischen verstorbene Donald Sutherland diesen Herrscher verkörpert. Gegenüber "The Hollywood Reporter" betonte Ralph Fiennes, er wolle das Werk seines Vorgängers respektieren und trotzdem eine eigene Interpretation liefern. "Ich bewundere Donalds Arbeit sehr und habe vor einiger Zeit mit ihm zusammengearbeitet. Deshalb wollte ich auf seiner Interpretation aufbauen, ohne ihn zu imitieren", erzählte er.
Für Ralph Fiennes war außerdem die innere Verfassung seiner Rolle zentral. Die Figur führt als Diktator den Staat Panem. Der Schauspieler erklärte, die Hungerspiele drehten sich in erster Linie um Snow, seine Macht und seinen Kontrollanspruch. Am Anfang der Handlung gehe Snow davon aus, die Kontrolle zu behalten. "Doch dann geht beim Wagenrennen alles schief, und anschließend wird er mit diesem jungen Mann konfrontiert, der sich ihm entgegenstellt. Das stellt eine Herausforderung dar. Allein dadurch, dass er ihn ansieht, kritisiert er Snow", schilderte Ralph Fiennes.
Von körperlichen und emotionalen Strapazen bei den Dreharbeiten zu "Sunrise on the Reaping" erzählte zuletzt Mckenna Grace. Die 20-Jährige übernimmt im Prequel zwei Rollen: Maysilee Donner und deren Schwester Merrilee Donner. Die intensive Arbeit am Film habe ihren Körper nach ihren Worten stark gefordert. "Wenn man seinen Körper jeden Tag in den Kampf-oder-Flucht-Modus versetzt, kann er nicht zwischen dem dadurch ausgelösten Stress und einer Situation unterscheiden, in der man tatsächlich um sein Leben rennen müsste", so die Schauspielerin im Gespräch mit "People".
Jeden Drehtag habe Mckenna Grace mit völlig blanken Nerven beendet. "Man denkt: "Oh mein Gott, heute wäre ich beinahe gestorben." Und dann sagt man sich: "Ja, ich habe tatsächlich ein paar gefährliche Stunts gemacht." Aber es sind vor allem die emotionalen Auswirkungen, die einem zu schaffen machen", offenbarte die Darstellerin. Mehrere Wochen lang bereitete sie sich auf die Rolle vor und absolvierte ein hartes Trainingsprogramm. Im Fitnessstudio sagte sie zu ihrem Trainer zunächst: "Das ist doch völlig übertrieben." Im Rückblick erkannte sie jedoch: "Es war gar nicht übertrieben."
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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