Zum 30. Geburtstag von "Matilda" kamen in London mehrere Darsteller des Familienfilms zusammen. Danny DeVito, Mara Wilson und Pam Ferris gehörten zu den Gästen. Für die Beteiligten wurde der Abend zu einer Reise durch gemeinsame Erinnerungen. Das Publikum erlebte zudem eine Überraschung.
Gefeiert wurde am Freitag, 30. Oktober, in der Royal Albert Hall. Danny DeVito (81) war 1996 Regisseur und spielte Matildas Vater Harry Wormwood. Zur Jubiläumsfeier zeigte er eine besondere Vorführung mit Live-Erzählung. Das Royal Philharmonic Concert Orchestra spielte dazu die Filmmusik. Danach holte DeVito mehrere frühere Kollegen auf die Bühne. Mit dabei: Mara Wilson (39), die Matilda spielte, Kiami Davael als Lavender, Jacqueline Steiger als Amanda Thripp, Kira Spencer Hesser als Hortensia und Pam Ferris, bekannt als die gefürchtete Schuldirektorin Miss Trunchbull.
Wilson veröffentlichte später auf Instagram ein Foto mit den ehemaligen Kollegen. Ihre Freude war klar zu erkennen. "30 Jahre "Matilda" – eine Jubiläumsfeier in der Royal Albert Hall in London! 5000 Matilda-Fans! Ich kann es immer noch kaum glauben!", schrieb sie. Der gemeinsame Abend mit Menschen, die in ihrem Leben wichtig sind, habe sie besonders berührt. An die Kollegen richtete sie warme Worte: "Was für eine Freude, diesen Tag mit Menschen zu feiern, die mir so viel bedeuten und mit denen ich unzählige schöne Erinnerungen teile. Jaki, Kiami, Pam, Kira, David Newman und natürlich Onkel Danny – ich liebe euch alle."
Grundlage war das gleichnamige Kinderbuch von Roald Dahl aus dem Jahr 1988. Es erzählt von einem außergewöhnlich begabten Mädchen. Matilda wird von ihren Eltern vernachlässigt. Mit magischen Kräften wehrt sie sich gegen Ungerechtigkeit. Vor allem die tyrannische Schulleiterin Miss Trunchbull erschwert ihr den Alltag. Hinter den Kulissen gab es eine weitere besondere Geschichte. Während der Dreharbeiten erhielt Mara Wilsons Mutter Suzie die Diagnose Brustkrebs. Sie brauchte eine Behandlung. Danny DeVito half der jungen Schauspielerin und ihrer Familie damals auch außerhalb der Dreharbeiten. Im Juli erinnerte sich Wilson bei der Fanboy Expo in Knoxville an die schwierige Zeit. "Danny hat meiner Familie und mir sehr geholfen, als wir etwas Schreckliches durchmachen mussten", erzählte sie. Am Set habe sie liebevolle und fürsorgliche Menschen erlebt. Dort entstanden Freundschaften, die bis heute halten. Ihre Mutter starb im April 1996 mit nur 42 Jahren. Das war wenige Monate vor dem Kinostart. Danach widmete DeVito "Matilda" ihrem Andenken.
Bis heute spricht Wilson von dem Regisseur als ihrem "Lieblingsonkel". Ein hartnäckiges Gerücht entkräftete sie ebenfalls: DeVito habe sie nicht offiziell adoptiert. Er habe sich aber sehr liebevoll um die Familie gekümmert. Die persönlichen Belastungen hätten die Arbeit an dem Film nicht überschattet. Für sie sei das Projekt eine wunderbare Erfahrung gewesen. Gern erinnere sie sich an ihren Geburtstag während der Sommerdreharbeiten. Damals schenkte man ihr eine Torte in Form von Matildas roter Haarschleife.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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