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Anna Sawai
Anna Sawai
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Anna Sawai spielt Yoko Ono: Angst vor Beatles-Geheimnissen

Anna Sawai spielt Yoko Ono in den Beatles-Filmen und fürchtet, Geheimnisse zu verraten. Sie spricht über Sean Lennon und Onos Behandlung.

Anna Sawai spricht offen über ihre Rolle als Yoko Ono in den kommenden Beatles-Biopics. Die Schauspielerin steht für die vierteilige Filmreihe von Regisseur Sam Mendes vor der Kamera. Sie fühlt sich geehrt, hat aber große Sorge, zu viel aus dem noch unveröffentlichten Projekt zu verraten. Im Interview mit dem Magazin "Sunday Times Style" sagt die "Shogun"-Darstellerin: "Ich habe riesige Angst, etwas zu verraten, das noch nicht öffentlich bekannt ist."

Die Beatles begleiten Anna Sawai nach eigener Aussage seit Langem. "Es ist irgendwie unglaublich, dass ich in einem Film über sie mitspiele", erklärt sie. Mit ihrer Rolle verbindet sie den japanischen Begriff "Manzoku". Das Wort bedeutet Erfüllung oder Zufriedenheit. "Yoko zu spielen, wird sehr, sehr "Manzoku" sein – also erfüllend –, wenn ich es richtig mache", so die 34-Jährige.

Immer wieder machten Menschen Yoko Ono für ihre angebliche Rolle beim Ende der Beatles verantwortlich. Zur Vorbereitung suchte Anna Sawai das Gespräch mit Sean Lennon, dem Sohn der Künstlerin. Außerdem recherchierte sie selbst. Ihre Recherche führte sie tiefer in die Themen Rassismus und Frauenfeindlichkeit, denen Ono ausgesetzt war. "Ich hatte bereits eine Vorstellung davon, aber jetzt ist es für mich ein bisschen persönlicher geworden", schildert sie.

"Es fühlt sich so falsch an, dass sie so behandelt wurde. Ich habe das Gefühl, dass wir mit dieser Geschichte eine Version erzählen werden, die die Menschen bisher noch nicht gesehen haben." Die Gesellschaft sei heute aufgeschlossener und offener für Vielfalt, ergänzt Sawai: "Deshalb denke ich, dass die Geschichte anders aufgenommen werden wird".

Schon früher nannte die Schauspielerin Yoko Ono eine große Inspiration. Gegenüber "People" schwärmte sie: "Sie ist eine außergewöhnliche Künstlerin". Viele hätten keinen Zugang zu ihrer wahren Persönlichkeit, betont sie. "Außerdem war sie eine unabhängige Frau, und genau das gefiel den Menschen nicht. Sie wollten John für sich allein haben, und Yoko war ein leichtes Ziel. Ich finde es sehr bedeutsam, ihre Geschichte erzählen zu dürfen", erklärt Sawai.

Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.


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