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The Way Back - Hauptplakat
The Way Back - Hauptplakat
© 20th Century Fox © Splendid Film

Der Himalaya: 10 wissenswerte Fakten zum Kinostart von The Way Back- Der lange Weg

THE WAY BACK – DER LANGE WEG (Kinostart: 30. Juni) erzählt die wahre Geschichte von sieben Gefangenen, die aus einem sowjetischen Arbeitslager fliehen und sich auf einem langen und beschwerlichen Weg zurück in die Freiheit kämpfen. Dabei lernen sie, wie wichtig, notwendig und nützlich Zusammenhalt in der Gruppe sein kann und müssen neben vielen anderen Widrigkeiten die Eiseskälte des Himalaya überwinden. Hier kommen zehn wissenswerte Fakten zu dem monumentalen Gebirge.

Alt-indische Wortherkunft: Die Bezeichnung "Himalaya" kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie "Wohnung des Schnees" oder "Schneeheim".

Bergsteiger-Traum: Auf der Erde gibt es 14 Berge, deren Gipfel über 8.000 Meter über dem Meeresspiegel liegen. 10 dieser "Achttausender" befinden sich im Himalaya. Ihre Namen: Mount Everest, Kangchendzönga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri, Manaslu, Nanga Parbat, Annapurna I und Shishapangma.

Bergsteiger-Risiko: Die Besteigung der Himalaya-Riesen birgt natürlich auch Gefahren. Bis heute sind wohl mehr als 1.000 Menschen beim Versuch, die Gipfel zu erklimmen, ums Leben gekommen. Zu den häufigsten Todesursachen bei Bergtouren im Himalaya gehören Lawinen-Abgänge, Abstürze, die Höhenkrankheit, Erfrieren, Steinschlag, Erschöpfung sowie auch Stürze in Felsspalten.

Multinationales Gebirge: Der Himalaya erstreckt sich über die Länder China, Tibet, Indien, Nepal, Bhutan, Pakistan und Burma. Staaten in der unmittelbar angrenzenden Umgebung sind außerdem Afghanistan, Tadschikistan und Bangladesh.

Gigantische Knautschzone: Vor ca. 50 Millionen Jahren kam es zu einer Kollision zwischen der in nördlicher Richtung driftenden indo-australischen und der eurasischen Kontinentalplatte. An der Kollisionsnaht entstand über die Jahrtausende das riesige Faltengebirge Himalaya.

Höhenwachstum: Indien schiebt sich bis heute weiterhin in die Landmasse Asiens hinein. Aufgrund dieser Bewegung wächst der Himalaya pro Jahr immer noch um ca. 5 Millimeter.

Eine Frage des Standpunkts: Mit seinen 8.848 Metern ist der Mount Everest die höchste Erhebung der Erde über dem Meeresspiegel. Bei der Frage nach dem größten Abstand eines Berges zum Erdmittelpunkt wird er jedoch noch vom Vulkan Chimborazo in Ecuador übertroffen. Dessen Gipfel bringt es zwar nur auf 6.268 Meter über Meeresspiegel, aufgrund seiner günstigen Lage am Erdäquator ist er aber dennoch weiter vom Erdmittelpunkt entfernt. Die Erde ist eben doch keine Kugel...

Nichts für Anfänger: Der Tiroler Reinhold Messner und der Österreicher Peter Habeler waren die Ersten, die es schafften, den Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff zu besteigen. Diese übermenschlich anmutende Leistung gelang ihnen am 8. Mai 1978.

Legendäres Mysterium: Um den im Himalaya beheimateten scheuen Schneemenschen Yeti, welcher im 19. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, ranken sich bis heute zahlreiche Legenden – möglicherweise handelt es sich bei dem vermeintlichen Fabelwesen aber lediglich um eine lokale Bärenart. Wie dem auch sei: Reinhold Messner ist laut eigenen Aussagen einer der wenigen Menschen, die dem Yeti Auge in Auge gegenüberstanden.

Nur gefrorenes Wasser: Der Karakorum ist ein Gebirge, das als Teil Himalaya-Systems angesehen wird. Ein dort befindlicher Gletscher namens "Siachen" ist der zweitlängste Gletscher außerhalb der Polarregionen der Erde. Seine Länge beträgt stolze 74 Kilometer. Indien und Pakistan streiten seit vielen Jahren um den Besitz des "Eisbergs".



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