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30 Minuten oder weniger
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Tarnung ist alles!? – Fallstricke der Verbrecher-Kostümierung

Eine Bank zu überfallen, ist eine schwierige Angelegenheit. Vor allem dann, wenn man wie Nick in der Action-Komödie 30 Minuten oder weniger (Kinostart: 24. November) eigentlich überhaupt keine Ahnung davon hat.

Weil er von zwei Möchtegern-Kriminellen aber dazu gezwungen wird, muss er nun irgendwie das Unmögliche möglich machen und bittet dazu seinen ehemals besten Freund Chet um Hilfe. Zu den vielen offenen Fragen, die der bevorstehende Banküberfall aufwirft, zählt auch die nach der besten Maskierung. Ein Thema, das Gangster – ob freiwillig oder unfreiwillig – nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Nick und Chet entscheiden sich für eine einfache Skimaske, denn schon eine falsche Masken- und Kostüm-Auswahl kann jede Menge Probleme mit sich bringen, was folgende Beispiele eindrucksvoll belegen:
Clown-Kostüm – Verbrecher, die sich als Clown kostümieren, laufen Gefahr, von niemandem ernst genommen zu werden. Kommandos wie „Hände hoch!“ oder „Geld her!“ werden nur Gelächter hervorrufen und auch von Rumgeballer wird sich niemand einschüchtern lassen, wenn alles für eine heitere Zirkus-Nummer gehalten wird. Mit einem Clown-Kostüm ist der Reinfall also vorprogrammiert! Jason Voorhees – Auch die Maskierung als prominenter Film-Killer Jason (aus „Freitag der 13.“) kann nach hinten losgehen: Mit dem Horror-Genre nicht sonderlich vertraute Autogrammjäger könnten nämlich denken, sie wären auf der Spur eines Spielers der Eishockey-Nationalmannschaft, und begeistert Verfolgung aufnehmen... Kuh – Dieser Aufzug ist vor allem für ländliche Gebiete ein absolutes No-Go. Denn es könnte passieren, dass man von einem Milchbauern einkassiert und an eine Melkmaschine angeschlossen wird – was extrem unangenehm werden dürfte... Marsmännchen – Für deinen mickrigen Coup willst du allen Ernstes den interstellaren Frieden riskieren, indem du die Nummer einem Außerirdischen anhängst? Eine wirklich tolle Idee! Opa/ Oma – Verkleidest du dich als Opa oder Oma kann es vorkommen, dass dir hilfsbereite Passanten an jeder Kreuzung unaufgefordert über die Straße helfen, während du vielleicht in eine ganz andere Richtung willst – das kann insbesondere dann extrem hinderlich sein, wenn du gerade auf der Flucht bist. Spider-Man – Wer zur Tarnung auf ein Spider-Man-Kostüm setzt, macht es sich unnötig schwer: Zum einen ist dieses Modell viel zu auffällig, zum anderen braucht man die richtige Figur dafür, weil man sich sonst der Lächerlichkeit preisgibt (und dann hätte man auch gleich das eingangs vorgestellte Clown-Kostüm nehmen können). Es wäre also am besten, sich den Spidey-Anzug einfach für die Karnevalszeit aufzuheben, zumal er (kleiner Tipp am Rande) auch eine nicht unerhebliche Anziehungskraft auf Frauen hat! Ganzkörper-Affenkostüm – Vor allem im Hochsommer eine ganz grandiose Idee! Frankensteins Monster – Was die Abschreckung angeht, wird diese Maske ihr Ziel garantiert nicht verfehlen. Dumm nur, wenn alle Anwesenden vor Schreck immer gleich ohnmächtig werden, sodass bei einem Banküberfall niemand mehr übrig ist, der den Tresor aufschließen kann... Gar keine Kostümierung benutzen – Kostenlos und dennoch effektiv! Alle werden der Überzeugung sein, dass niemand so blöd sein kann, sich überhaupt nicht zu tarnen. Leider funktioniert die Nummer höchstens so lange, bis dein sehr aussagekräftiges Bild auf Fahndungsplakaten auftaucht.


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