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Gone

Die unheimlichsten Serienmörder aller Zeiten

Als Jill Parrish (Amanda Seyfried) eines Abends nach Hause kommt, stellt sie entsetzt fest, dass ihre Schwester Molly (Emily Wickersham) verschwunden ist. Überzeugt davon, dass Molly vom selben gefährlichen Serienmörder entführt wurde, dem Jill ein Jahr zuvor selbst nur knapp entkommen konnte, versucht sie alles, um das Leben ihrer Schwester zu retten. Ob sie es schafft, Molly rechtzeitig zu finden, wird sich am 22. März herausstellen – wenn der Psychothriller "Gone"in die deutschen Kinos kommt. Derweil einen Blick auf die folgende Liste einiger der unheimlichsten Serienkiller aller Zeiten zu werfen, ist eine der Sachen, die Jill besser nicht tun sollte...

Andrei Tschikatilo (Russland)
Zwischen 1978 und 1990 tötete der „Ripper von Rostow“ auf der Suche nach sexueller Befriedigung nachweislich 53 Frauen, Mädchen und Jungen – einzig erwachsene Männer gehörten nicht zu seinen Opfern. Bereits nach seiner ersten Tat im Jahr 1978 geriet Tschikatilo in Verdacht – am Ende wurde statt seiner jedoch fälschlicherweise ein anderer Verdächtiger, der bereits vorbestraft war, verurteilt und hingerichtet. 1984 wurde der „Ripper“ ein zweites Mal verdächtigt, wieder ohne Ergebnis. 1990 fand man schließlich handfeste Beweise, die zu seiner Festnahme und damit zum Ende einer der schaurigsten Mordserien aller Zeiten führten.

Yang Xinhai (China)
Als einer der grausamsten Serienmörder in der chinesischen Kriminalgeschichte gilt Yang Xinhai. Nachdem er eine fünfjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung abgesessen hatte, tötete der introvertierte Mann zwischen 2000 und 2003 über 60 Männer, Frauen und Kinder. Seine typische Vorgehensweise bestand darin, nachts in Häuser einzudringen und die meist schlafenden Bewohner u. a. mit Äxten, Hämmern und Schaufeln zu ermorden. Für die Gesamtheit seiner Taten, zu denen außerdem über 20 Vergewaltigungen zählten, wurde Yang Xinhai schließlich zum Tode durch Erschießen verurteilt und im Februar 2004 hingerichtet.

Luis Alfredo Garavito Cubillos (Kolumbien)
Der „Bestie“ wurde der Mord an 138 Jungen nachgewiesen, meist im Alter zwischen 8 und 13 Jahren. Es ist jedoch möglich, dass der von sadistischen Motiven getriebene Serienkiller tatsächlich mehr als doppelt so viele Morde in Kolumbien und möglicherweise auch im benachbarten Ecuador begangen hat. Ihm wurde der Mord an 138 Jungen nachgewiesen, meist im Alter zwischen 8 und 13 Jahren, die er zwischen 1992 und 1999 begangen haben soll. Theoretisch hätte Cubillos für seine Taten eine Freiheitsstrafe von über 1.800 Jahren antreten müssen. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen Kolumbiens wurde die Haftzeit aber auf 30 Jahre reduziert, weitere 8 Jahre erließ man ihm wegen seiner guten Mitarbeit bei der Aufklärung seiner Taten.

Gary Ridgway (USA)
Als der mit einer deutlich unterdurchschnittlichen Intelligenz ausgestattete Gary Ridgway im Alter von 16 Jahren einen sechsjährigen Jungen mit einem Messerstich in die Leber gefährlich verletzt und den Vorfall mit den Worten kommentiert hatte, er habe schon immer wissen wollen, wie es sich anfühlt, jemanden umzubringen, hätte man bereits ahnen können, welch zerstörerisches Potenzial in ihm steckte. Während seines Einsatzes im Vietnamkrieg entwickelte er dann eine Vorliebe für Prostituierte, die ihn fortan nicht mehr losließ und den Grundstein für eine erschreckende Mordserie legte: Von Anfang der 1980er an tötete Ridgway vermutlich um die 70 Frauen, meist Prostituierte, durch Erwürgen oder Erdrosseln und deponierte die Leichen im Gebiet um den Green River. Später kehrte der nekrophil veranlagte „Green River Killer“ immer wieder an die Ablagestellen zurück. Erst 2001 konnte Ridgway mit Hilfe von DNA-Analysen dingfest gemacht werden.

Harold Shipman (Großbritannien)
Mindestens 218 Patienten ermordete der britische Arzt Harold Shipman zwischen 1970 und 1998. Auf die Spur kam man ihm letztlich durch die außergewöhnlich große Zahl an Einäscherungs-Bescheinigungen, die er zum Gegenzeichnen vorgelegt hatte. Vor Gericht konnte dann nachgewiesen werden, dass die Tötung an 15 seiner Patienten durch die Injektion einer Überdosis Diamorphin erfolgt war. Im Januar 2004 – vier Jahre nachdem das zuständige Gericht entschieden hatte, Shipman werde den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen müssen – erhängte sich „Dr. Tod“ in seiner Zelle.

Weitere unheimliche Serienmörder, die internationale Bekanntheit erlangten:

- Karl Denke – „Papa Denke“ (Deutschland, aktiv 1903-1924)
- Ted Bundy – „Der charismatische Killer“ (USA, aktiv 1974-1978)
- Ahmad Suradji (Indonesien, aktiv 1986-1997)
- Moses Sithole – „Der ABC-Mörder“ (Südafrika, aktiv 1994-1995)
- John Wayne Gacy – „Der Killer-Clown“ (USA, aktiv 1972-1978)




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