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Poster - Marvel's The Avengers
Poster - Marvel's The Avengers
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Marvel’s The Avengers

Fun Facts zum Superhelden-Spektakel

"Avengers Assemble!" Der berühmte Schlachtruf, der in den Marvel Comics dazu dient, die Teammitglieder zusammenzutrommeln und zu den Waffen zu rufen, wurde am Set gerne von Chris Evans (Captain America) benutzt, um die Kollegen nach einem anstrengenden Drehtag per SMS zu einem entspannten Abend im Nachtleben von Albuquerque einzuladen.

• Marvel’s The Avengers basiert auf der gleichnamigen Comicreihe aus dem Hause Marvel, die von Stan Lee und Jack Kirby aus der Taufe gehoben wurde. Der erste Avengers-Comic erschien im September 1963. Zum Team der Avengers gehörten damals Iron Man, Thor, Hulk, Ant-Man und Wasp. Captain America stieß in Ausgabe Nr. 4 hinzu, nachdem er aus dem Eis der Antarktis befreit wurde, wo er seit Kriegsende eingefroren war. Der Film führt nun Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Hulk (Mark Ruffalo), Thor (Chris Hemsworth), Black Widow (Scarlett Johansson) und Hawkeye (Jeremy Renner) zusammen, als sie von S.H.I.E.L.D.-Direktor Nick Fury (Samuel L. Jackson) zur Pflicht gerufen werden.

• Die Dreharbeiten zu Marvel’s The Avengers begannen am 25. April 2011 in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico. Dort drehte das Team bis zum 28. Juli nicht nur in den Albuquerque Studios, sondern auch an diversen anderen Locations in der Stadt und ihrer Umgebung. Zu den weiteren Drehorten des Films gehörten Wilmington in Ohio, Worthington in Pennsylvania, Cleveland in Ohio sowie New York City. Insgesamt dauerten die Dreharbeiten 93 Tage, dazu kamen nochmals 47 Tage für die Second Unit-Crew.

• Das ebenso riesige wie beeindruckende Set der Helicarrier-Kommandobrücke von S.H.I.E.L.D.-Direktor Nick Fury (Samuel L. Jackson) wurde in einem Studio in Albuquerque errichtet. Diese Basisstation der um Friedenssicherung bemühten Superhelden-Vereinigung ähnelt einem Flugzeugträger, kann darüber hinaus aber tatsächlich fliegen. Den Filmemachern war es wichtig, diesem Schlüsselelement der Avengers-Geschichte seinen Platz im Film einzuräumen, und bei den Fans mit seinem Anblick für Begeisterung zu sorgen. Die Aufnahmen der Außenseite des Helicarriers entstanden auf einem Rollfeld des Albuquerque International Sunports.

• Mit dem Quinjet kommt auch noch ein zweiter Klassiker unter den Marvel-Transportmitteln im Film zum Einsatz. Der Quinjet ist der Senkrechtstarter, mit dem die Avengers vom und zum Helicarrier sowie zu ihren Kampfeinsätzen kommen. Das Design des Quinjets ist mit dem des Helicarriers abgestimmt; die gleiche Technologie, die den Helicarrier zum Laufen bringt, ist auch in den Quinjets integriert. Gleichzeitig sorgen aber seine Silhouette, das Cockpit, die Triebwerke und die Bewaffnung dafür, dass man sich problemlos vorstellen kann, der Quinjet würde heutzutage tatsächlich existieren.

• Im allerersten Avengers-Comic vor beinahe 50 Jahren war es Thors Bruder Loki, der eine so große Gefahr darstellte, dass sich die Helden erstmals zusammenfanden, um ihn zu besiegen. Für den Film ist Marvel dieser Ausgangslage nun treu geblieben. Loki, gespielt von Tom Hiddleston, richtet auf der Erde Chaos und Verwüstung an und ist dort ein sehr viel mächtigerer Gegner als in seiner eigenen Welt Asgard.

• Chris Hemsworth (Thor) fühlte sich am Set an die Atmosphäre eines Ferienlagers erinnert, wo sich untereinander eigentlich niemand kennt, aber man trotzdem seine Tage zusammen verbringt und eine fantastische Zeit hat. Bereits von den Dreharbeiten zu „Thor“ kannte Hemsworth immerhin Tom Hiddleston (Loki). Schon damals hatten sich die beiden richtig gut verstanden, woran sich natürlich auch bei Marvel’s The Avengers nichts änderte.

• Für seine Rolle als meisterlicher Bogenschütze Hawkeye trainierte Jeremy Renner mit einigen Profis, die schon bei den Olympischen Spielen angetreten sind und ihm den richtigen Einsatz des Bogens beibrachten. Er lernte die Grundzüge des Bogenschießens und alle wichtigen Stellungen. Die größte Herausforderung für Renner war allerdings die Beständigkeit beim Spannen des Bogens, die umso schwieriger ist, je schneller man agiert.

• Scarlett Johansson hatte großen Spaß daran, für Marvel’s The Avengers noch einmal in die Rolle der Black Widow zu schlüpfen. Die talentierte Schauspielerin bezeichnet sich selbst als großen Fan der Figur, die sie zum ersten Mal in „Iron Man 2“ spielte, und freut sich, dass es den Fans genauso geht. In ihren Szenen in Marvel’s The Avengers, in denen sie oft an der Seite ihres S.H.I.E.L.D.-Mitstreiters Hawkeye (Jeremy Renner) zu sehen ist, bekommt das Publikum einige Einblicke in die Vergangenheit der beiden und ahnt etwas von ihrer langjährigen Zusammenarbeit.

• Als die Schauspieler und das Team von Marvel’s The Avengers von Albuquerque nach Wilmington in Ohio flogen, hatten sie es zu ihrem nächsten Drehort nicht weit. Ihr Flugzeug landete direkt am nächsten Set, dem Clinton County Airport. Das riesige Gelände dort verfügt über eine fast drei Kilometer lange Landebahn und eine hochmodernen Frachtanlage mit einer Fläche von beinahe 100.000 Quadratmetern, deren Inneres zum Teil als Kulisse für den legendären Helicarrier diente.

• In den Comics dient der berühmte Schlachtruf „Avengers Assemble!“ dazu, die Teammitglieder zusammenzutrommeln und zu den Waffen zu rufen, um Gegner zu bekämpfen, denen kein einzelner Superheld standhalten würde. Während der Dreharbeiten nutzte Chris Evans (Captain America) den Aufruf aber auch, um seine Kollegen nach einer anstrengenden Arbeitswoche per SMS zu einem entspannten Abend im Nachtleben von Albuquerque einzuladen.

• Es ist nie unproblematisch, im New Yorker Central Park zu drehen. Aber nichts ist schwieriger als ein Dreh ausgerechnet am Labor Day-Wochenende, dem letzten langen Sommerwochenende, direkt am berühmten Bethesda-Brunnen durchzuführen – mit allen Stars des Films. Davon konnte sich das Marvel’s The Avengers-Team selbst ein Bild machen: Sämtliche Schauspieler in ihren Kostümen – darunter natürlich auch Thor (Chris Hemsworth) und Loki (Tom Hiddleston) in ihrem asgardischen Aufputz – waren dann doch ein Anblick, der die Aufmerksamkeit selbst der hartgesottensten New Yorker erregte und tausende Schaulustige anlockte. Für die Schauspieler war es nicht nur das erste Mal seit gut einem Monat, dass sie wieder alle gemeinsam am Set waren, sondern auch ihre letzte gemeinsame Szene. Für Regisseur Joss Whedon war es deswegen eine besondere Herausforderung, die Konzentration seines Ensembles aufrechtzuerhalten. „Es war wie eine Mischung aus Zirkus und Klassentreffen“, lacht er im Rückblick. „Überall waren Paparazzi und Fans, und gleichzeitig haben sich alle so gefreut, sich wiederzusehen. Die gemeinsame Zeit hat ihnen allen einfach sehr viel Spaß gemacht.“

• Die Second Unit-Einheit des Films drehte Material für eine Verfolgungsjagd in Worthington, Pennsylvania, auf dem Gelände der Creekside Mushroom LTD. Die Anlage war früher nicht nur die weltweit größte Anlage für den Anbau von Pilzen, sondern auch die einzige unterirdische Pilzfarm der USA. Für die Dreharbeiten wurde dem Filmteam Zugang zu einem fast 250 Kilometer langen Tunnelsystem gut 100 Meter unter der Erde gewährt. Dort ohne jegliche Stromversorgung die aufsehenerregende Szene mit Loki (Tom Hiddleston), Hawkeye (Jeremy Renner) und Agent Maria Hill (Cobie Smulders) vorzubereiten, dauerte Monate. Doch das spektakuläre Endergebnis machte die Mühe allemal wert.

• Angesichts der zahlreichen im Film vorkommenden Kämpfe mussten viele der Darsteller – darunter Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Scarlett Johansson und Jeremy Renner – sich einem intensiven Training mit dem Stunt-Team unter Anleitung des Kampf-Choreographen Jonathan Eusebio unterziehen. Im „Stunt Dojo“, wie das Fitnessstudio kurzfristig umbenannt wurde, brachten Eusebio und sein Team den Schauspielern verschiedene Kampfstile wie Wushu, Kung Fu und Kali, aber auch mittelalterliche Kampftechniken bei.

• Für ganze drei Wochen legten die Dreharbeiten die East 9th Street im Stadtzentrum von Cleveland lahm, um dort eine der größten Actionsequenzen des Films umzusetzen. Schon Wochen vorher war der Dreh Stadtgespräch und lockte tausende Schaulustige an, die dabei zusahen, wie die Straße und ihre leer stehenden Gebäude sich in eine belebte New Yorker Shopping-Meile inklusive prall gefüllter Schaufenster und U-Bahn-Haltestelle verwandelte. Das Produktionsdesign war dabei so überzeugend, dass anfangs sogar Gerüchte die Runde machten, in der Straße würden neue Geschäfte eröffnen.

• Eine weitere Herausforderung für das Team der Produktionsdesign-Abteilung war es, den historischen Public Square in Cleveland in das baden-württembergische Stuttgart zu verwandeln. Die Fassaden wurden teilweise mit deutschen Inschriften versehen, außerdem erhielt der Platz einen Biergarten. Den Anwohnern und dort arbeitenden Angestellten gefielen die Veränderungen (neue Pflanzen und Blumen, Picknicktische und Laternenpfähle) so gut, dass sie hofften, der Platz würde auch nach Abschluss der Dreharbeiten so erhalten bleiben.

• Obwohl das Set stets gut abgeschirmt und nur für Schauspieler und Crew zugänglich war, erregte die Beharrlichkeit eines Fans die Aufmerksamkeit des Teams bei den Dreharbeiten in Wilmington, Ohio. Dort hatte eine Frau ein plakatwandgroßes Schild aufgestellt, auf dem sie die Schauspieler in der Stadt begrüßte und um Autogramme auf einem T-Shirt bat, das sie dort in einer Tüte deponiert hatte. Das Schild kam so gut an, dass die Filmemacher beschlossen, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Die Frau bekam nicht nur eine Tour durch das Set, einen Avengers-Crew-Hut und ein Treffen mit Regisseur Joss Whedon, sondern natürlich auch Unterschriften von allen Stars auf dem besagten T-Shirt. Ein unvergesslicher Tag für einen lebenslangen Marvel-Fan!

• Tom Hiddleston, der in Großbritannien geboren und aufgewachsen ist, hatte Zeit seines Lebens nicht allzu viel mit amerikanischem Sport am Hut. Doch das änderte sich während der Dreharbeiten gehörig. Er verfolgte nicht nur vom Spielfeldrand aus ein American Football-Match in der Vorsaison der Cleveland Browns und durfte bei einem Spiel der Baseball-Mannschaft von den Cleveland Indians den ersten Ball werfen, sondern er saß auch bei den US Open auf der Tribüne und verfolgte zahlreiche Matches.

• Für eine der größten Actionszenen des Films, in der unbekannte Mächte New York City angreifen, holte sich Regisseur Joss Whedon Unterstützung von 25 Mitgliedern des 391. Bataillon der in Ohio stationierten Militärpolizei. Die Soldaten sollten der Szene zu einer besonderen Authentizität verhelfen und die Gefechtsszenen möglichst realistisch wirken lassen. Und genau das taten die Männer mit ihren Maschinengewehren und Granatenwerfern dann auch. Whedon und die Crew waren von ihrer Feuerkraft genauso begeistert wie von ihrer Teamarbeit, so dass sich der Regisseur nach dem Dreh noch ausgiebig Zeit für Erinnerungsfotos mit dem Bataillon nahm.

• Für die Spezialeffekte, die für die Zerstörung einer New Yorker Straße sorgen sollten, war Special Effects Supervisor Dan Sudick zuständig. Hochpräzise Pyrotechnik und genaues Timing waren von Nöten, damit das Stunt-Team unbeschadet zwischen den Explosionen und durch die Luft wirbelnden Autos manövrieren konnte. Sudick und seine Leute präparierten 28 Explosionen, die der Reihe nach wie eine Welle die Straße entlang hochgingen und einen Luftangriff simulierten. Die Szene beinhaltete außerdem 14 Autos und einen Truck, die im Verlauf der Sequenz wahlweise in die Luft gejagt, umgeschleudert oder auf andere Art und Weise demoliert wurden. Dem Team gelang es, die überwältigende Sequenz umzusetzen, ohne dass jemand auch nur einen Kratzer davontrug. Und obwohl die Szene in Wirklichkeit auf der East 9th Street mitten in Cleveland gedreht wurde, beeindruckte sie die New York Post so sehr, dass sie ein Foto vom Set mit der Schlagzeile „Save us, Thor!“ (Rette uns, Thor!) aufs Titelblatt nahm.



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