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ParaNorman
ParaNorman
© Universal Pictures Germany

Die Charaktere in ParaNorman

Das "Who is Who" aus Normans Heimatstädtchen Blithe Hollow.

Am 23. August 2012 melden sich mit ParaNorman in 3D die Macher des Oscar®-nominierten Meisterwerks Coraline zurück und bringen dabei erneut einen außergewöhnlichen Familienfilm in Stop-Motion-Technik mit liebenswerten Charakteren und einer gruselig-charmanten Geschichte in die Kinos.

Norman Babcock
Norman ist ein 11-jähriger Junge und einfach irgendwie anders. Er ist schüchtern, ungeschickt und... hat übernatürliche Fähigkeiten. Kurz gesagt hat Norman einen Hang zum Übersinnlichen: Er kann Tote sehen und mit ihnen sprechen. Unter den Lebenden Freunde zu finden, fällt ihm dagegen eher schwer. Während er selbst sich notgedrungen mit seiner Gabe abgefunden hat, eckt er damit bei anderen regelmäßig an. Als der Fluch einer alten Hexe droht, seine Heimatstadt zu zerstören, trotzt Norman seinen eigenen Ängsten und stellt sich der Herausforderung, nicht nur Freunde und Familie, sondern selbst seine Kontrahenten vor einer aggressiven Horde von Zombies zu retten.

Grandma Babcock
Grandma Babcock und Norman standen sich einst sehr nahe. Und auch nach Grandmas Tod steht sie ihrem Enkel helfend zur Seite. Sie ist weise, bissig, widerspenstig, temperamentvoll und unkonventionell, wenn es darum geht, ihre Weisheit an andere weiterzugeben... kurzum: Sie hat’s drauf! Mit ihrer Klugheit beschützt und unterstützt sie Norman, ihrem Sohn Perry aber ist sie ein Dorn im Auge. Dass Grandma immer noch da ist, hält der für ein reines Ammenmärchen.

Mr. Prenderghast
Normans Onkel Mr. Prenderghast ist ein etwas schmuddeliger, verwirrter Man, der in seinem baufälligen Haus unweit des Friedhofs auf dem Hügel Unmengen an esoterischen Artefakten und Schätzen aus dem Müllcontainer hortet. Ganz auf sich allein gestellt, beschützt er Blithe Hollow vor einem 300 Jahre alten Fluch. Vor seinem Tod muss er diese Verantwortung jedoch noch an einen geeigneten Kandidaten weiterreichen. Genau wie Norman kann auch Mr. Prenderghast sich mit den Toten unterhalten, was ihn mit der Zeit verbittert, einsam und ein ganz kleines bisschen verrückt gemacht hat.

Perry Babcock
Normans permanent überlasteter, leicht korpulenter Vater Perry ist immer irgendwie neben der Spur. Trotz des feinsäuberlich gestutzten Bartes vermag man es kaum, an seinem Hals ein Kinn zu entdecken. Ihm reißt schnell der Geduldsfaden und er redet gern und viel und praktisch mit jedem. Man kann Perry nun zwar nicht direkt als schlechten Vater bezeichnen, es ist aber so, dass er sich immer wieder darüber ärgert, nicht einfach ein normales Leben mit einer normalen Familie führen zu können. Die Ähnlichkeiten zwischen Norman und dessen missliebigem Onkel machen Perry Sorgen und er will verhindern, dass sein Sohn das gleiche Schicksal ereilt. Doch er schafft es einfach nicht, sich durchzusetzen – was ihn nur noch mehr frustriert.

Sandra Babcock
Normans Mutter Sandra ist Ende 30 und ein bisschen altmodisch – was früher allerdings mal ganz anders war. Heute bemüht sie sich so sehr, den Frieden im Haus zu wahren, dass sie sich von ihrer Familie alles gefallen lässt, besonders von ihrem Mann Perry. Ihm zuliebe hat sie auch den Kontakt zu ihrem Onkel Mr. Prenderghast abgebrochen und die Erklärung konstruiert, dass Normans Gabe lediglich Teil seiner Trauerbewältigung sei. Wie ihr Mann will auch sie am liebsten eine ganz normale Familie.

Courtney Babcock
Courtney ist Normans ältere Schwester. Sie ist 15 und gewissermaßen der blondgefärbte Cheerleader-Prototyp, von dem Schuljungen träumen. Alle Kerle wollen mit ihr gehen und die Mädels eifern ihr nach. Wie bei Teenagern üblich, ist auch Courtney ihre Familie total peinlich. Und zu allem Überfluss redet ihr Bruder auch noch mit Geistern. Insgeheim wünscht sich Courtney jedoch sehnlichst, selbst mit Grandma sprechen zu können, und ist oft nur deswegen so gemein zu Norman, um davon abzulenken.

Neil
Als übergewichtiger Wuschelkopf mit laufender Nase ist Neil der klassische Opfer-Typ – allerdings ein erfreulich pragmatisch denkender. Alles an ihm schreit geradezu „Tritt mich und klau mir mein Taschengeld!“, aber er ist ein extrem widerstandsfähiger Junge, bei dem Hänseln nicht so richtig Spaß macht, weil er sich einfach nicht darum schert. Neil ist unbeholfen und leidet an einer Reihe von Allergien, bleibt aber immer entschlossen optimistisch. Vielleicht hat das auch mit seinem älteren Bruder Mitch zu tun, einem echten Mädchenschwarm, der vom ehemaligen Opfer zur Gewichte stemmenden Sportskanone mutierte.

Mitch
Neils Bruder Mitch hat eindeutig die guten Gene in der Familie abbekommen. Er ist ein bärenstarker Hüne mit tätowiertem Bizeps und geht noch gerade so als Teenager durch – also genau einer von diesen Typen, die zu jeder Jahreszeit Flip-Flops tragen. Auf seinen kleinen Bruder Neil gibt er besonders Acht. Mitch ist zwar clever genug, um die Zündkerzen an seinem geliebten Van zu wechseln, aber wenn es darum geht, die Stadt vor einer Zombie-Invasion zu retten, übersteigt das seinen Horizont doch recht deutlich.

Alvin
Alvin ist ein Raufbold, wie er im Buche steht. Sein klobiges Äußeres passt perfekt zu seinem klobigen Inneren. So kann es schon mal vorkommen, dass er eine Glastür erst einschlägt, bevor er überhaupt anfängt, nach der Klinke zu suchen. Es macht ihm Spaß, Leute zu drangsalieren, die kleiner sind als er, und Mädels mit seinen Krumping-Skills zu beeindrucken. Wer weiß, wozu er wirklich imstande wäre, wenn er nur mal seinen Kopf einsetzen würde? Ihm selbst genügt es vorerst, sich genau so zu geben, wie die Leute es von jemandem wie ihm erwarten. Als die Zombies in die Stadt eindringen, macht Alvin zum ersten Mal in seinem Leben mit einem Gefühl namens Angst Bekanntschaft.

Salma
Auch Salma ist in der Schule eine Außenseiterin, weshalb sich Neil und Norman auf gewisse Weise mit ihr verbunden fühlen – allerdings wäre es zu viel des Guten, die drei als Freunde zu bezeichnen. Salma toleriert die beiden Jungs bestenfalls. Sie ist wesentlich schlauer als andere Kinder und kurz davor, einige Klassen zu überspringen – und dessen ist sie sich auch voll bewusst. Ihre Lehrer schon mal auf Fehler hinzuweisen, ist für sie völlig normal, was sie im Umkehrschluss natürlich nicht geradezu zu Lehrers Liebling macht.

Mrs. Henscher
Mrs. Henscher ist eine körperlich einschüchternde Schreckschraube, die aussieht, als hätte sie zu viel Parfüm aufgelegt. Sie sieht sich selbst als führende Bühnenautorin und umwerfende Schauspielerin, in Wirklichkeit arbeitet sie aber nur als einfache Lehrerin in einer ziemlich kleinen Stadt. Für kindische Albernheiten hat sie überhaupt nichts übrig, weshalb sie in Norman und den anderen Schülern nichts als einen wilden Haufen von Rüpeln sieht.

Sheriff Hooper
Sheriff Hooper ist eine kecke Polizistin. Als große schwarze Frau in einer kleinen Stadt in New England zieht sie die Aufmerksamkeit gern auf sich: Dazu schwingt sie sich zum Beispiel auf ihr schickes Motorrad oder feuert auch schon mal ein paar Kugeln in die Luft, um eine Menschenmasse zu „beruhigen“. Sie nimmt ihren Job jedenfalls sehr ernst und ist von Ordnung wie besessen. Wenn man sie anspricht, dann besser mit dem korrekten Titel – und der lautet nicht „Officer“, sondern „Sheriff“, auch wenn das in Blithe Hollow eigentlich keinerlei Unterschied macht...

Aggie
Wie Norman und Mister P. hat auch die 11-jährige Aggie starke übernatürliche Kräfte. Vor 300 Jahren wurde sie der Hexerei beschuldigt und zum Tode durch den Strang verurteilt. Ihren Henkern hat sie nie vergeben und so lässt sie jedes Jahr zu ihrem Todestag ihrem Hass freien Lauf, indem sie die Seelen ihrer Ankläger zwingt, ihren Gräbern als Zombies zu entsteigen. Hinter all dem Zorn verbirgt sich aber immer noch das arme kleine Mädchen, das einst völlig verwirrt und erschrocken zurückgelassen wurde.

Richter Hopkins
Zu Lebzeiten war der Richter ein loyaler Mann, der gnadenlose Härte als den besten Weg ansah, die Bewohner seines Dorfes vor dem Okkulten und Unbekannten zu beschützen. Seit nunmehr 300 Jahren ist seine Seele in seinem verfallenen Körper gefangen. Während der langen Zeit im Fegefeuer hat er einsehen müssen, damals ein Fehlurteil gefällt zu haben. Und jetzt sucht er eine Möglichkeit, sich endlich vom Fluch der Hexe zu befreien.

Die Zombies
Auf dem alten Friedhof sieht sich eine Gruppe verlorener Puritaner-Seelen seit 300 Jahren die Radieschen von unten an. Damals wurden sie von einer Hexe, die sie an den Galgen gebracht hatten, dazu verflucht, als Zombies zurückzukehren. Anders als die Zombies von heute sind diese Typen ziemlich bemitleidenswerte Gestalten, die sich – von der modernen Welt erschrocken – nichts mehr wünschen, als aus ihrer irdischen Verdammnis befreit zu werden.



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