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Transcendence - Fakten über Künstliche Intelligenz

Wahr oder falsch?

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, unsere Lebensumwelt revolutionär zu verändern. Forscher gehen davon aus, dass noch im 21. Jahrhundert die "technologische Singularität" erreicht wird - ein Zustand, in dem Künstliche Intelligenz ein so hohes Maß an Lernfähigkeit hat, dass sie zu selbständiger Weiterentwicklung fähig ist und die Intelligenz der Menschheit in den Schatten stellen wird. Eine Vorstellung, die faszinierend und beängstigend zugleich ist. Passend zum aktuellen Kinofilm "Transcendence" mit Johnny Depp in der Hauptrolle haben wir einige überraschende Fakten über Künstliche Intelligenz gesammelt.

Findet heraus, was bereits möglich ist – und was der Phantasie von Science Fiction Autoren entstammt oder noch Zukunftsmusik ist. Viel Spaß beim Raten!

1. Es wird zwischen starker KI und schwacher KI unterschieden. Die starke KI setzt sich mit der Entwicklung einer künstlichen Intelligenz auseinander, die wie ein Mensch kreativ nachdenken und Probleme lösen kann und sich durch ein (Selbst-) Bewusstsein und Emotionen auszeichnet.

2. Die schwache KI arbeitet an der Entwicklung einer Intelligenz, die im Gegensatz zur starken KI ausschließlich intelligentes Verhalten simuliert und deren Handlungen auf mathematischen Mitteln basieren. Es sollen konkrete Problemlösungen angegangen werden.

3. Die erste Konferenz, die sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz befasste, fand bereits 1897 in Washington statt.

4. Einige Wissenschaftler vermuten, dass Intelligenz unabhängig vom Gehirn möglich sein kann. Die Physical Symbol System Hypothesis geht davon aus, dass Denken Informationsverarbeitung ist, Informationsverarbeitung ein Rechenvorgang, also Symbolmanipulation, und dass es auf das Gehirn als Trägermasse beim Denken nicht ankommt.

5. Einige Forscher des MIT gehen sogar davon aus, dass das Ziel der KI die Überwindung des Todes sein könnte. Vertreter der Robotik beschreiben in der KI das Szenario der Evolution des postbiologischen Lebens, indem ein Roboter das Wissen aus dem menschlichen Gehirn in einen Computer hochlädt, so dass die Biomasse des Gehirns überflüssig wird.

6. Das von IBM entwickelte System Deep Blue besiegte 1997 den Schachweltmeister Garri Kasparov in sechs Partien. Die Möglichkeit, dass eine Maschine einen Menschen besiegt, war bis zu diesem Tag undenkbar.

7. Die Neuroinformatik befasst sich mit sogenannten neuronalen Netzen. Ausgehend von der Neurophysiologie wird hier die Informationsstruktur des menschlichen und tierischen Gehirns analysiert und nach deren Vorbild künstliche neuronale Netze geschaffen.

8. Der Turing-Test wurde 1950 von Alan Turing entwickelt, um festzustellen, ob eine Maschine ein dem Menschen ebenbürtiges Denkvermögen hat. Dabei muss eine Person entscheiden, welcher der beiden Gesprächspartner, mit dem sie über einen Computer ohne Sicht- und Hörkontakt kommuniziert, die Maschine und welcher der Mensch ist. Kann die Testperson nicht mit absoluter Gewissheit sagen, wer der Mensch ist, hat die Maschine den Turing-Test bestanden.

9. 2009 versuchte ein Forscher des MIT, das Gehirn eines Schafs durch ein künstlich erzeugtes Gehirn auszutauschen, das von Neuroinformatikern entwickelt wurde. Die Forschung erntete viel Kritik bei Tierschützern, da das Schaf nur wenige Tage überlebte. In der Wissenschaft jedoch stieß das Projekt auf großes Interesse, da das künstliche Gehirn die natürlichen Lebensfunktionen des Tieres über kurze Zeit hinweg steuern konnte.

10. Die Forschung an künstlichen neuronalen Netzen wird auch in der Medizin mit großem Interesse verfolgt. Die Entwicklung künstlicher neuronaler Strukturen könnte Schlaganfallpatienten helfen, durch Einpflanzung dieser Strukturen Schäden im Gehirn zu reparieren.

11. Bei TRANSCENDENCE wird das Gehirn des Wissenschaftlers Dr. Will Caster in einem Computer hochgeladen. Die Geschichte beruht auf einem wahren Vorfall von 2011, als ein Wissenschaftler der Moskauer Universität versuchte, das Gehirn seines an Krebs erkrankten Kollegen mit dessen Einverständnis hochzuladen. Das Projekt scheiterte zwar, doch es gelang den Wissenschaftlern, Denkstrukturen des Gehirns aufzuschlüsseln und zum Teil für einen Computer lesbar zu machen.

Die Auflösung findet Ihr unter dem Trailer.



Auflösung: Falsch sind 3,9,10,11



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