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Steve McQueen
Steve McQueen
© Cover Media

Steve McQueen dreht Film über Bürgerrechtler

Steckenpferd-Projekt des "12 Years a Slave"-Regisseurs

Den "Oscar" als Bester Regisseur für "12 Years a Slave" hat er verpasst, als Produzent des Dramas konnte er die Trophäe im Februar indes entgegennehmen. Bisher war nicht klar, welches Projekt Steve McQueen jetzt als nächstes angehen würde. Am Rande der Hidden Heroes Awards, die am Montag in New York City stattfanden, hat der Brite nun seine Pläne bekannt gegeben. Es soll sein Steckenpferdprojekt werden.

"Ich habe lange davon geträumt, einen Film über Paul Robeson zu drehen", erklärte der Filmemacher, "hatte bisher aber nicht die Möglichkeit dazu." Bereits nach seinem Debüt "Hunger" von 2008 hätte er gerne das Leben und das Vermächtnis von Robeson verfilmt.

Paul Robeson war ein afro-amerikanischer US-Bürger, der von 1898 bis 1976 lebte. Er war als Anwalt ausgebildet, wechselte aber wegen der ständigen rassistischen Anfeindungen die Profession und wurde Schauspieler, Sänger und Bürgerrechtsaktivist. In Großbritannien wurde er besonders durch seinen Einsatz für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter in Südwales bekannt.

Steve McQueen berichtete dem Publikum in New York, dass er mit 14 Jahren auf Robeson stieß, als ein Nachbar ihm ein Buch und Artikel über den Amerikaner gab. "Das handelte von diesem schwarzen Kerl, der in Wales mit dem Minenarbeitern zusammen sang. Das kam mir seltsam vor. Ich habe mich dann weiter informiert und herausgefunden, was für ein unglaublicher Mensch dieser Mann war."

Der 45-Jährige verriet, dass Harry Belafonte, der ein Freund von Robeson war, an dem Film mitarbeiten und wohl auch eine kleine Rolle übernehmen wird: "Wir haben das große Glück, die Dinge nun zusammen ins Rollen gebracht zu haben, um diesen Film wahr werden zu lassen. Wunder geschehen. Mit Paul Robeson und Harry Belafonte hat sich der Kreis geschlossen."


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