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BAFTA-Favorit 'The Grand Budapest Hotel'
BAFTA-Favorit 'The Grand Budapest Hotel'
© 20th Century Fox

BAFTA-Nominierungen: Volles Haus für "Grand Budapest Hotel"

Wes Anderson-Komödie führt mit elf Nominierungen

Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Bei den Britischen Filmpreisen der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) - dem britischen Gegenstück zu den amerikanischen Academy Awards ("Oscar") - hat die Komödie "Grand Budapest Hotel" mit elf Nominierungen die meisten Nennungen erhalten. Die bisher zu den "Oscar"-Favoriten zählenden und mit vielen Preisen bedachten "Birdman" und "Die Entdeckung der Unendlichkeit" folgen mit zehn beziehungsweise "The Imitation Game" mit neun Auszeichnungen direkt dahinter.

Überraschend schwach dagegen das Abschneiden von "Boyhood" mit nur fünf Nominierungen und von - ausgerechnet ein heimisches Produkt aus den Händen von Altmeister Mike Leigh - "Mr. Turner" mit nur vier. Letzterer wurde nicht mal unter die fünf "besten britischen Filme" gewählt, was für einige Verwunderung sorgt. Immerhin liegt "Boyhood" aber beim Hauptpreis als "Bester Film" im Rennen und misst sich dort mit "The Grand Budapest Hotel", "Birdman", "The Imitation Game" und "Die Entdeckung der Unendlichkeit".

Bei den Besten Hauptdarstellerinnen sind Amy Adams für "Big Eyes", Felicity Jones für "Die Entdeckung der Unendlichkeit", Julianne Moore für "Still Alice", Rosamund Pike für "Gone Girl" und Reese Witherspoon für "Wild" nominiert. Um den Titel als "Bester Hauptdarsteller" wetteifert das extrem stark besetzte Feld aus Benedict Cumberbatch für "The Imitation Game", Jake Gyllenhaal für "Nightcrawler", Ralph Fiennes für "The Grand Budapest Hotel", Michael Keaton für "Birdman" und Eddie Redmayne für "Die Entdeckung der Unendlichkeit". Bitter für Timothy Spall, der für seine Verkörperung von "Mr. Turner" bisher unter anderem einen Preis bei den Filmfestspielen in Cannes und überschwengliches Lob eingeheimst hatte - selbst von denjenigen, die dem Film selbst weniger abgewinnen konnten.

Die Preise werden am 8. Februar im Royal Opera House in London übergeben. Durch den Abend wird zum zehnten Mal Stephen Fry führen.

Hier die vollständige Liste der Nominierungen:

Bester Film:
"Birdman"
"Boyhood"
"The Grand Budapest Hotel"
"The Imitation Game"
"Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Bester britischer Film:
"’71"
"The Imitation Game"
"Paddington"
"Pride"
"Die Entdeckung der Unendlichkeit"
"Under the Skin"

Bester nicht-englischsprachiger Film:
"Ida" (Polen)
"Leviathan" (Russland)
"The Lunchbox" (Indien)
"Trash" (Brasilien)
"Two Days, One Night" (Belgien)

Bester Dokumentarfilm:
"20 Feet from Stardom"
"20,000 Days on Earth"
"Citizenfour"
"Finding Vivian Maier"
"Virunga"

Bester Animationsfilm:
"Baymax"
"The Lego Movie"
"The Boxtrolls"

Beste Regie:
Alejandro González Iñárritu für "Birdman"
Richard Linklater für "Boyhood"
Wes Anderson für "The Grand Budapest Hotel"
James Marsh für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Damien Chazelle für "Whiplash"

Bestes Originaldrehbuch:
Wes Anderson für "The Grand Budapest Hotel"
Damien Chazelle für "Whiplash"
Dan Gilroy für "Nightcrawler"
Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris Jr, Armando Bó für "Birdman"
Richard Linklater für "Boyhood

Bestes adaptiertes Drehbuch:
Gillian Flynn für "Gone Girl"
Jason Hall für "American Sniper"
Paul King für "Paddington"
Anthony McCarten in "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Graham Moore für "The Imitation Game"

Beste Hauptdarstellerin:
Amy Adams für "Big Eyes"
Felicity Jones für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Julianne Moore für "Still Alice"
Rosamund Pike für "Gone Girl"
Reese Witherspoon für "Wild"

Bester Hauptdarsteller:
Benedict Cumberbatch für "The Imitation Game"
Ralph Fiennes für "The Grand Budapest Hotel"
Jake Gyllenhaal für "Nightcrawler"
Michael Keaton für "Birdman"
Eddie Redmayne für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Beste Nebendarstellerin:
Patricia Arquette für "Boyhood"
Keira Knightley für "The Imitation Game"
Rene Russo für "Nightcrawler"
Imelda Staunton für "Pride"
Emma Stone für "Birdman"

Bester Nebendarsteller:
Steve Carell für "Foxcatcher"
Ethan Hawke für "Boyhood"
Edward Norton für "Birdman"
Mark Ruffalo für "Foxcatcher"
JK Simmons für "Whiplash"

Bestes Debüt eines britischen Drehbuchautoren, Regisseurs oder Produzenten:
Elaine Constantine (Drehbuch / Regie) für "Northern Soul"
Gregory Burke (Drehbuch), Yann Demange (Regie) für "’71"
Hong Khaou (Drehbuch / Regie) für "Lilting"
Paul Katis (Regie / Produktion), Andrew Lotbinière (Produktion) für "Kajaki: The True Story"
Stephen Beresford (Drehbuch), David Livingstone (Produktion) für "Pride"

Bester Newcomer (von Zuschauern gewählt):
Gugu Mbatha-Raw
Jack O'Connell
Margot Robbie
Miles Teller
Shailene Woodley

Beste Kamera:
Hoyte van Hoytema für "Interstellar"
Ryzsard Lenczewski und Lukasz Zal für "Ida"
Emmanuel Lubezki für "Birdman"
Dick Pope für "Mr. Turner"
Robert Yeoman für "The Grand Budapest Hotel"

Beste Musik:
Alexandre Desplat für "The Grand Budapest Hotel"
Jóhann Jóhannsson für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Mica Levi für "Under the Skin"
Antonio Sanchez für "Birdman"
Hans Zimmer für "Interstellar"

Bester Schnitt (sechs Nominierungen wegen eines Gleichstands):
Douglas Crise und Stephen Mirrione für "Birdman"
Tom Cross für "Whiplash"
John Gilroy für "The Imitation Game"
Jinx Godfrey für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
William Goldenberg für "The Imitation Game"
Barney Pilling für "The Grand Budapest Hotel"

Beste Ausstattung:
Nathan Crowley und Gary Fettis für "Interstellar"
Suzie Davies und Charlotte Watts für "Mr. Turner"
Maria Djurkovic und Tatiana MacDonald für "The Imitation Game"
Rick Heinrichs und Shane Vieau für "Big Eyes"
Anna Pinnock und Adam Stockhausen für "The Grand Budapest Hotel"

Beste Kostüme:
Colleen Atwood für "Into the Woods"
Milena Canonero für "The Grand Budapest Hotel"
Jacqueline Durran für "Mr. Turner"
Sammy Sheldon Differ für "The Imitation Game"
Steven Noble für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Beste Maske:
Christine Blundell und Lesa Warrener für "Mr. Turner"
Frances Hannon für "The Grand Budapest Hotel"
J. Roy Helland und Peter Swords King für "Into the Woods"
Jan Sewell für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Elizabeth Yianni-Georgiou, David White für "Guardians of the Galaxy"

Bester Ton:
Thomas Curley, Ben Wilkins, Craig Mann für "Whiplash"
Wayne Lemmer, Christopher Scarabosio, Pawel Wdowczak für "The Grand Budapest Hotel"
Walt Martin, John Reitz, Gregg Rudloff, Alan Robert Murray, Bub Asman für "American Sniper" John Midgley, Lee Walpole, Stuart Hilliker, Martin Jensen für "The Imitation Game"
Thomas Varga, Martin Hernández, Aaron Glascock, Jon Taylor, Frank A. Montaño für "Birdman"

Beste Spezialeffekte:
Stephane Ceretti, Paul Corbould, Jonathan Fawkner, Nicolas Aithadi für "Guardians of the Galaxy"
Paul Franklin, Scott Fisher, Andrew Lockley für "Interstellar"
Joe Letteri, Dan Lemmon, Erik Winquist, Daniel Barrett für "Dawn of the Planet of the Apes"
Joe Letteri, Eric Saindon, David Clayton, R. Christopher White für "Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere"
Richard Stammers, Anders Langlands, Tim Crosbie, Cameron Waldbauer für "X-Men: Days of Future Past"

Bester britischer Animationskurzfilm:
"The Bigger Picture"
"Monkey Love Experiments"
"My Dad"

Bester britischer Kurzfilm:
"Boogaloo and Graham"
"Emotional Fusebox"
"The Karman Line"
"Slap"
"Three Brothers"


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