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Kinostarts USA: Pac-Man das geringste Problem für Adam Sandler in "Pixels"

"Margos Spuren" und "Southpaw" starten

Vor zwei Jahren landete Adam Sandler mit "Grown Ups 2" ("Kindsköpfe 2") einen Hit - zum Entsetzen der Kritiker. Die Filme des 48-Jährigen sind immer recht kritikerfest gewesen, aber die Reinfälle haben sich zuletzt gehäuft: "That's My Boy" und "Blended" ("Urlaubsreif") floppten, "Men, Women and Children" ("#Zeitgeist") kam nur noch in wenige und "The Cobbler" in fast überhaupt kein Kino mehr.

Die Prognosen für Sandler's neue Komödie "Pixels" sind wegen des offensichtlichen Popularitätabschwungs des Stars, aber auch wegen der verheerenden Kritiken für die Columbia Pictures-Produktion und der ersten ablehnenden Zuschauerreaktionen verhalten. Zwar erwarten Branchenkenner einen Einstieg auf dem ersten Platz, aber mit einem Umsatz von lediglich 25 bis 30 Millionen Dollar - weit entfernt von den 40plus-Ergebnissen, mit denen der Schauspieler in besten Zeiten seine Werke eröffnen konnte. Die 88 Millionen Dollar teure Produktion, die mit 3723 Kopien startet, dürfte Probleme haben, ihr Budget in Nordamerika wieder einzuspielen.

"Paper Towns" ("Margos Spuren") wirbt mit "The Fault in Our Stars" ("Das Schicksal ist ein mieser Verräter"), weil das Drehbuch auf einem Roman von John Green basiert, dessen Buch auch als Vorlage für den letztjährigen Überraschungserfolg basiert, der weltweit 307 Millionen Dollar einbrachte. Nat Wolff spielte damals den blinden besten Freund und ist nun der männliche Hauptdarsteller neben Cara Delevigne. 20th Century Fox bringen das mit positiven Kritiken und ebensolcher Mundpropaganda bedachte Drama in 3031 Lichtspielhäuser. Analysten erwarten ein Premierenwochenende von rund 20 Millionen Dollar, was für den nur 12 Millionen Dollar teuren Streifen schon mal eine gute Nachricht wäre, aber nicht für das Treppchen reichen würde, auf dem sich neben Neustarter "Pixels" die starken Platzhirsche wie "Minions", "Ant-Man" und "Trainwreck" ("Dating Queen") drängeln werden.

Als drittes geht "Southpaw" ins Rennen, für den Produzent Harvey Weinstein schon ordentlich die Werbetrommel gerührt hat - und eine "Oscar"-Nominierung für Jake Gyllenhaal prophezeit, die jenem am Jahresbeginn für "Nightcrawler" aus unerfindlichen Gründen versagt geblieben war. Gyllenhaal spielt einen Boxer und wird von einem illustren Ensemble (Rachel McAdams, Naomi Harris und Forest Whitaker) eingerahmt. Die Kritiken sind eher gemischt und loben zwar Jake für dessen Leistung, während sie den von Antoine Fuqua inszenierten Film als Ganzes skeptischer beurteilen - erste Zuschauerreaktionen sind allerdings hervorragend. Das von The Weinstein Company auf 2772 Leinwände gebrachte Werk wird von Branchenkennern auf rund 15 Millionen Dollar taxiert.



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