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Mission: Impossible - Rogue Nation
Mission: Impossible - Rogue Nation
© Paramount Pictures Germany

Kinostarts USA: "Mission: Impossible" und Tom Cruise mit unmöglich guten Kritiken

50 Millionen Dollar auf Rang eins erwartet

Tom Cruise's Stern ist in den vergangenen Jahren gesunken. Wären mutmaßlich Filme wie "Oblivion" oder "Edge of Tomorrow" eine Dekade zuvor noch Mega-Hits gewesen, musste man sie nun unter "solider Erfolg / gefühlte Enttäuschung" verbuchen. Doch auf die "Mission: Impossible"-Reihe, die nun bereits seit 1996 über die Leinwände flackert, ist immer Verlass gewesen. So konnte der vierte und bisher letzte Teil "Ghost Protocol" 2011 knapp 210 Millionen Dollar einspielen.

Nun startet heute der fünfte Part "Mission: Impossible - Rogue Nation", für den Christopher McQuarrie - der für Cruise's "Edge of Tomorrow" das Drehbuch geschrieben und dessen "Jack Reacher" inszeniert hatte - das Skript verfasst und die Regie übernommen hat. Offenbar hat sich der Filmemacher dabei selbst übertroffen, denn die Kritiken sind hymnisch: Fast unisono loben die Rezensenten die Paramount Pictures-Produktion als spannend und Tom für seine Leistung in Topform. Auch die erste Mundpropaganda ist erstklassig.

Offenbar wussten Paramount, was sie hier für ein Juwel besitzen und hatten die Premiere von "M:I-5" deshalb aus dem Winter in das fette Sommergeschäft vorgezogen. Bisher starteten die "Mission: Impossible"-Werke rund um die 40 Millionen Dollar; Analysten erwarten wegen der tollen Kritiken jetzt einen Einstieg auf dem ersten Platz mit um die 50 Millionen Dollar. "Rogue Nation" kommt mit 3956 Kopien in die nordamerikanischen Kinos.

Keine Fortsetzung, sondern ein Reboot haben New Line Cinema mit "Vacation - Wir sind die Griswolds" bereits vorgestern in die Lichtspielhäuser gebracht. 1983 war "National Lampoon's Vacation" ("Die schrillen Vier auf Achse") mit Chevy Chase ein Überraschungshit mit 61 Millionen Dollar (entspricht heute 158 Millionen Dollar) geworden, der dann drei Fortsetzungen zeitigte. Nun haben sich Warner Brothers entschieden, dass es nach 30 Jahren Zeit ist, die Kuh a la "Ghostbusters" wieder zu melken, und lassen ihre Tochter New Line "Vacation" auf 3411 Leinwänden starten.

Branchenkenner rechnen mit einem zweiten Platz, wobei die Schätzungen von 19 bis 29 Millionen Dollar reichen. Während die Trailer und Teaser witzig waren und Lust auf die Komödie mit Christina Applegate und Ed Helms machten, droht das Unternehmen inzwischen an den schwachen Kritiken ("Alles wie früher - nur ohne Charme, Witz und Herz") und den miesen ersten Zuschauerreaktionen zu zerschellen. In diesem Fall dürfte es sicherlich nicht wieder drei Fortsetzungen geben.


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