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Ice Age: Collision Course
Ice Age: Collision Course
© 20th Century Fox

US-Filmstarts: "Star Trek" jenseits der Eiszeit

Jahr der Fortsetzungen setzt sich fort

Das Jahr der Fortsetzungen setzt sich ungebremst fort. Mit "Star Trek Beyond" und "Ice Age: Collision Course", dem fünften Film der 20th Century Fox-Animationsreihe, kommen Sequels Nummero 22 und 23 in die US-Kinos. Niemand erwartet nach den zahlreichen Reinfällen und Enttäuschungen - nur "Finding Dory", "Captain America: Civil War", "The Purge: Election Year" und "Batman v Superman: Dawn of Justice" haben die Ergebnisse ihrer Vorgänger übertreffen können - Sensationsergebnisse, sondern jeweils deutlich schwächere Premieren für die neuen Teile.

Besonders heftig wird es nach den Voraussagen der Box Office-Auguren "Ice Age: Collision Course" treffen. Nachdem der vorherige vierte Part "Continental Drift" mit einem Einspiel von 161 Millionen Dollar vor vier Jahren schon eine beginnende "Ice Age"-Müdigkeit erahnen ließ - das Ergebnis war das schlechteste der vier Teile - wird diese jetzt wohl voll durchschlagen. Obwohl der 105 Millionen Dollar teure Animationsstreifen mit 3992 Kopien massiv startet, erwarten die Analysten lediglich 24 bis 26 Millionen Dollar am Eröffnungswochenende. Das entspräche nur noch einem Bruchteil selbst des schwächsten Starters "Dawn of the Dinosaurs". Der dritte "Ice Age" kam 2009 mit 41 Millionen Dollar aus dem Gatter. Ganz zu schweigen vom zweiten, der drei Jahre zuvor an den ersten drei Tagen 68 Millionen Dollar umgesetzt hatte. Die abgrundtief schlechten Kritiken signalisieren ebenfalls deutlich, dass es Zeit sein sollte, die Eiszeit hinter sich zu lassen.

Da befindet sich die "Star Trek"-Saga in ungleich besserer Verfassung, und Branchenkenner erwarten für den dritten Teil der J.J. Abrams-Reboot-Ära auch den ersten Rang für "Beyond" mit Chris Pine. Die Kritiken für den Science Fiction-Film sind hervorragend, und der tragische Unfalltod von Nebendarsteller Anton Yelchin im vergangenen Monat könnte das Interesse auch noch mal nach oben treiben. Massive 185 Millionen Dollar haben Paramount Pictures investiert und nun 3928 Kinos geordert. In diesen könnten laut Analysten 59 bis 61 Millionen Dollar verbleiben, was locker zum ersten Platz reichen dürfte, aber eben auch deutlich weniger als die 70 Millionen Dollar von "Star Trek Into Darkness" wäre.

Als Außenseiter startet der Horrorfilm "Lights Out" auf 2818 Leinwänden. Gerade mal 5 Millionen Dollar hat die von "Conjuring 2"-Regisseur James Wan produzierte New Line Cinema-Produktion gekostet, und da die Rezensionen stark sind (Konsens: Ein Horrorfilm, der super spannend und dabei nicht doof ist), rechnet man mit durchaus 13 bis 15 Millionen Dollar zum Auftakt für den Teresa Palmer-Streifen.


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