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Rogue One: A Star Wars Story
Rogue One: A Star Wars Story
© Walt Disney Company

US-Filmstarts: "Rogue One" vor Startrekord 2016

Will Smith unter "ferner liefen..."

Alleine an Produktionskosten haben Walt Disney Studios 200 Millionen Dollar in "Rogue One: A Star Wars Story" investiert, aber im Haus mit der Maus sollte das für keine schlaflosen Nächte gesorgt haben, denn nach dem gelungenen und mega-erfolgreichen Reboot im vergangenen Jahr mit "Star Wars: The Force Awakens", der weltweit über 2 Milliarden Dollar umgesetzt hat, weiß man, dass die Marke "Star Wars" auch nach knapp 40 Jahren noch immer zieht.

Zwar ist dies ein kleines Wagnis, da hier ein Ableger abseits des eigentlichen Handlungsstrangs mit Luke Skywalker & Co. erzählt wird und die ganz großen Namen fehlen, aber die hervorragenden Vorverkaufszahlen - derzeit liegt "Rogue One" auf Platz eins bei den Reservierungen im Jahr 2016 - und vor allem die jetzt eingetroffenen sehr positiven Kritiken und exzellente Mundpropaganda derjenigen, die den Streifen des englischen Regisseurs Gareth Edwards ("Godzilla") schon haben sehen können, sprechen für einen Mega-Start.

Der Jahresstartrekord liegt bei 179 Millionen Dollar und wurde von "Captain America: Civil War" aufgestellt, der aktuell der immer noch erfolgreichste Film des Jahres weltweit ist. Für "Rogue One" erwarten Analysten nun eine Summe, die zwischen 150 und 170 Millionen Dollar liegen könnte. "Star Wars: The Force Awakens" startete vor einem Jahr mit 248 Millionen Dollar, was den mit Abstand neuen Allzeitrekord bedeutete.

Ob das Ergebnis nun bei 150, 175 oder 200 Millionen liegen wird - Disney werden es gelassen sehen können, wenn nach nur drei Tagen die reinen Produktionskosten zum Großteil schon in der Scheuer sind. Einen Rekord stellt ihr Werk schon jetzt auf: Noch nie ist ein Film im Monat Dezember mit 4157 Kopien gestartet.

Bei diesem Giganten geraten alle anderen Konkurrenten zwangsläufig in die Rubrik "ferner liefen". Ganz besonders gilt das allerdings für Will Smith und seinen Neustarter "Collateral Beauty". Nach dem Triumph mit "Suicide Squad" in diesem Jahr droht dem Akteur jetzt wieder ein Reinfall wie vor einem Jahr mit "Concussion" ("Erschütternde Wahrheit") - und im Gegensatz zu "Collateral Beauty" hatte der damals sogar noch gute Kritiken...

Die Warner Brothers-Tochter New Line Cinema hat "Collateral Beauty" als erwachsenes Drama als Kontrapunkt zu "Rogue One" terminiert, aber die Rezensenten verspotten das Werk von David Frankel ("One Chance") als "unfreiwillig komisch". Die Chancen für die 36 Millionen Dollar teure Produktion, ihre Kosten wieder einzuspielen, sinken trotz der prominenten Besetzung mit Helen Mirren, Keira Knightley, Naomie Harris, Michael Pena und Edward Norton dadurch gewaltig. Branchenkenner erwarten nur 11 Millionen Dollar zum Auftakt, was immerhin noch zum Top Ten-Treppchen reichen könnte.



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