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Bill Paxton
Bill Paxton
© BANG Showbizz

Bill Paxton starb an einem Schlaganfall

Komplikationen nach Herzoperation

(07.03.2017) Update
Das Klatschportal "TMZ" hat den Totenschein des am 25. Februar gestorbenen Bill Paxton in die Hände bekommen und berichtet, dass dort als Todesursache ein Schlaganfall angegeben ist. Dieser soll die Folge einer elf Tage zuvor durchgeführten Herzoperation gewesen sein. Dort war dem Mimen eine neue Herzklappe eingesetzt und er war an der Aorta operiert worden.

(27.02.2017) Bill Paxton mit 61 Jahren gestorben
Im Alter von nur 61 Jahren ist unerwartet Bill Paxton gestorben. Der Schauspieler, Regisseur und Produzent starb vorgestern in Los Angeles durch Komplikationen nach einem chirurgischen Eingriff, wie seine Familie gestern bekannt gegeben hat. "Ein liebender Ehemann und Vater, begann Bill seine Karriere in Hollywood in der Ausstattungsabteilung und erlebt eine glänzende Laufbahn, die vier Jahrzehnte umfasst hat, als ein beliebter und produktiver Schauspieler und Filmemacher. Seine Leidenschaft für die Kunst wurde von jedem gespürt, der ihn kannte, und seine Wärme und endlose Energie waren unbestreitbar. Wir bitten darum, den Wunsch der Familie nach Privatsphäre zu respektieren, während sie den Verlust ihres geliebten Ehemanns und Vaters betrauern", heißt es in der Stellungnahme der Angehörigen.

Es besteht eine gute Chance, dass selbst Zuschauer, denen der Name Bill Paxton nichts sagt, den Mimen dennoch kennen, denn als ein häufiger Mitwirkender in den Werken von James Cameron war der Darsteller auch in dem Mega-Hit "Titanic" zu sehen. Zu jenem Zeitpunkt im Jahr 1998 stand Paxton bereits seit zwei Jahrzehnten vor Filmkameras.

Bill wurde am 17. Mai 1955 im texanischen Forth Texas geboren. Sein Vater arbeitete zeitweise als Schauspieler, und der Sohn folgte in dessen Fußstapfen, indem er erstmals mit 20 Jahren in einem Film auftauchte, als Ausstatter arbeitete und Kurzfilme drehte. Nach einer Komparsenrolle als Soldat 1981 in der Bill Murray-Komödie "Stripes" ("Ich glaub, mich knutscht ein Elch") spielte Paxton ein Jahr darauf eine Nebenrolle in dem Horrorfilm "Night Warning" unter dem Namen William Paxton. 1984 sollte er als "Punk Leader" in Cameron's "The Terminator" erstmals einem größeren Publikum ein Begriff werden.

Es folgten Parts in der Komödie "Weird Science" ("L.I.S.A.") von 1984, dem Horrorfilm "Aliens" von James Cameron im Jahr 1986 und dem Thriller "Near Dark" von Cameron's zukünftiger Frau Kathryn Bigelow im Jahr 1987. Aber erst in den Neunzigern zündete Paxton's Karriere mit einer Reihe von Filmen wie "Tombstone" von 1993, "True Lies" von James Cameron aus dem Jahr 1994, "Apollo 13" von 1995, "Twister" von 1996 und eben "Titanic" richtig. Oft spielte der Akteur hier nur Nebenrollen, der Kriminalfilm "A Simple Plan" von 1998 ist einer der wenigen Streifen, in denen Bill die Hauptrolle übernahm.

In den nuller Jahren inszenierte er mit dem Kriminalfilm "Frailty" ("Dämonisch") von 2001 mit Matthew McConaughey und dem Drama "The Greatest Game Ever Played" von 2005 mit Shia LeBeouf auch selbst Werke, aber den größeren Erfolg fand er nun im Fernsehen. Nach seiner ersten Golden Globe-Nominierung für den Fernsehfilm "A Bright Shining Lie" ("Vietnam - Die letzte Rettung") im Jahr 1999 wurde er dreimal für sein Mitwirken in der Fernsehserie "Big Love" nominiert, die von 2006 bis 2011 lief. 2012 erhielt Paxton eine Emmy-Nominierung für die TV-Miniserie "Hatfields & McCoys" an der Seite von Kevin Costner.

Während Bill in den vergangenen Jahren dem Fernsehen mit Serien wie "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D", "Texas Rising" und "Training Day" treu blieb, war er in Nebenrollen in Filmen wie "Edge of Tomorrow" und "Nightcrawler" zu sehen. Ein letzter Leinwandauftritt steht noch aus: Im Mai wird Paxton in einer Nebenrolle als Vater von Emma Watson in dem Thriller "The Circle" in die Lichtspielhäuser kommen.

"Ich habe eine Karriere, die ein bisschen unter dem Radar stattgefunden hat, aber sie ist sehr vielfältig, und ich bin gesegnet, für eine Arbeit bezahlt zu werden, die ich liebe", erklärte der Schauspieler einmal. James Cameron erklärte gestern in einer Stellungnahme: "Ich hoffe, dass sich die Leute inmitten des knallbunten Getöses des Oscar-Abends einen Moment nehmen, um dieses wundervollen Mannes zu gedenken, nicht nur wegen der ganzen freudvollen Stunden, die er uns mit seiner lebendigen Leinwandpräsenz beschert hat, sondern auch weil er ein großartiger Mensch gewesen ist." Der Wunsch wurde gewährt: Jennifer Aniston erinnerte im Rahmen des "In Gedenken an"-Segments in der Show an den Kollegen und vergoss dabei auch eine Träne.

Bill Paxton war zweimal verheiratet, seit 1987 mit Louise Newbury, die er zusammen mit seinem Sohn James und seiner Tochter Lydia hinterlässt.


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